Archive for Oktober 17th, 2013

17. Oktober 2013

Solidarität mit dem ecuadorianischen Volk, das von Chevron wegen einer historischen Umweltkatastrophe Gerechtigkeit verlangt und sich zur Wehr setzt

Das US-amerikanische Unternehmen Chevron ist die zweitgrößte Erdölfirma der USA und die siebtgrößte der Welt.  2001 übernahm der Konzern das Unternehmen Texaco, welches in Ecuador zwischen 1964 und 1992 Erdöl förderte und exportierte. In dieser Zeitspanne war Texaco für das Auslaufen von 71 Millionen Liter Erdölrückstände und 64 Millionen Liter Rohöl auf mehr als 2 Millionen Hektar des ecuadorianischen Amazonas-Regenwaldes verantwortlich, wie ein ecuadorianischer Gerichtshof nach neun Jahren Gerichtsverfahren feststellte.

Das Wasser, das die indigene Bevölkerung dieses Gebietes trinkt, in dem sie fischt und badet, ist hochgradig verschmutzt. Ihre Gesundheit ist bedroht.

Ein ecuadorianischer Gerichtshof verurteilte Chevron im Jahr 2011 dazu, 9,6 Milliarden US-Dollar zu zahlen und sich innerhalb der folgenden zwei Wochen öffentlich zu entschuldigen. Andernfalls würde die Summe verdoppelt.

Chevron lehnte es ab, sich zu entschuldigen und akzeptierte das Urteil nicht. Deshalb wurde der Richterspruch im Jahr 2012 bestätigt und das transnationale Unternehmen zur Zahlung von 19 Milliarden US-Dollar verurteilt.

Dass hier Profit vor Menschenrechte sowie Menschenwürde und Gesundheit ging, zeigt folgender Umstand: Zum damaligen Zeitpunkt hatte das Unternehmen bereits eine patentierte Technologie, welche derartige negativen Auswirkungen der Erdölförderung beträchtlich verringert; in den USA hatte der Konzern sie bereits  angewendet. In Ecuador hat Texaco diese Technologie zu keinem Zeitpunkt genutzt. Das multinationale Unternehmen entschied sich, veraltete Techniken zu verwenden, weil das höhere Profite brachte.

Es gilt jetzt, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und die Front zur Verteidigung des Amazonas, die gegen dieses Unternehmen geklagt hat, international zu unterstützen.

Deshalb: Solidarität mit den Indígenas von Ecuador!
Chevron muss endlich die volle Verantwortung übernehmen und die betroffenen Menschen entschädigen, anstatt weiterhin Millionen Euro in Kampagnen und Prozesse gegen den ecuadorianischen Staat zu stecken!

 

17. Oktober 2013

Refugees stage dramatic hungerstrike in front of Berlin landmark

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The protest of the refugees at the Brandenburg Gate in Berlin takes a dramatical development.
After several days participating in a hunger strike their health is in very bad shape , but they want to continue their protest.
Since the start of the protests on the Pariser Platz in the Mitte district on last Wednesday medics have taken refugges 34 times to hospitals,  as a fire department spokesman explained.

On Wednesday, a total of ten very weak refugees had to be admitted to hospitals. The condition of four asylum seekers had already deteriorated so much that paramedics took them to a hospital , a spokesman for the fire brigade said.

Cold and wet weather conditions drain on the forces. The refugees are sitting in the center the square in front of Berlin’s landmark Brandenburg Gate for about a week now, demanding that their asylum applications are recognized. The also hope that their concerns will be heard by the federal government of Germany.

The group of about 30 refugees had arrived a little over a week ago from Bavaria in Berlin before moving to the quare in front of the Brandenburg Gate. Some of them say that they are waiting already for several years for asylum granted to them in Germany .

In the meanwhile there have been also reports of german police having stopped other asylum seekers on their way to the protest in Berlin.

Police stopped on Thursday in the south of Germany a bus with 35 supporters on its way the refugee protest in Berlin.  Most of the asylum seekers are staying in Wurzburg, Aschaffenburg and Muennerstadt near Bad Kissingen.

Since the refugees are by rule not allowed not leave their place „reidency“ more than 40 kms, the police brought them back to Würzburg. Against two other refugees from Munich and Hesse complaint swas filed because they had already had violated the so-called compulsory residence in the past .

andere Artikel

http://www.dw.de/deaths-possible-at-refugee-hunger-strike-in-berlin/a-17164557

 

17. Oktober 2013

Fr. 18. Okt. – Bob Rutman und Matt Grau live SOUNDSTRIKE @ against Racism & War

Bob Rutman und Matt Grau live
SOUNDSTRIKE @ against
Racism & War
Freitag 18.Okt, ab 20 Uhr
@ Coop Antikriegscafe

Soundstrike Berlin enstand Ende 2010 in Unterstützung einer gleichnamigen US-Kampagne gegen ein quasi rassistisches Einwanderungsgesetz im an Mexiko angrenzenden US-Bundesstaat Arizona.
Die US-Band Rage Against the Machine erklärte den SOUNDSTRIKE zunächst in den USA im Frühjahr 2010. Es gab Konzerte, Kunst, Pressekonferenzen, Lesungen, Ausstellungen zahlreichen Städten.

Über 600 Künstler unterstützen den Soundstrike USA: Mos Def, Anti Flag, Kanye West, Cypress Hill, Nine Inch Nails, Sonic Youth, Manu Chao u.v.a.

Zahlreiche US-Bürgerrechtsgruppen sind dabei, zusammen mit Filmemachern wie Michael Moore, Autoren wie Noam Chomsky und viele andere, die einen sogenanten Wordstrike unterstützt haben.

Ende Juli 2011 veranstaltete das Bündnis ein Festival in Los Angeles. Der Titel des Festivals war LA Rising. Themen waren Krieg, Immigration, Umwelt, Armut, Obdachlosigkeit.
Die US-Band Rage Against the Machine u.a. traten vor 60.000 Menschen im ausverkauften Olympiadestadium von Los Angeles auf. Es gab einen Festivalbereich mit Infoständen der Antikriegsbewegung,  von Gewerkschaften und Bürgerrechts- und Umweltorganisationen.

Inzwischen hat das Bündnis in den USA seine Aktivitäten verlagert und sein Boykott gegen den Bundesstaat Arizona eingestellt, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass sich die kritisierte Einwanderungsgesetzgebung  inzwischen auf zahlreiche weitere Bundesstaaten ausgeweitet hat

Berlin hat sich im Herbst 2010 dem Soundstrike Bündnis aus den USA angeschlossen.
Wir stellen uns als Künstler gegen Rassismus und Kriege. Ca. 200 Künstler, Klubs, Kneipen, Gruppen aus dem inzwischen geschlossenen Kunsthaus Tacheles, Galerien, Organisationen sind jetzt als namentliche Unterstützer dabei oder aktiv bei Konzerten, Events und anderen Kunstaktionen, die regelmäßig an verschiedenen Orten in Berlin stattfinden. Musiker des Berliner Soundstrike-Bündnisses  sind wiederholt auf Occupy-Demonstrationen und bei anderen politischen Events in Berlin aufgetreten.

Berliner Soundstrike-Künstler waren in Warschau. Japanische Künstler, vormals im Tacheles Kunsthaus Berlin haben Soundstrike Events in Tokyo organisiert.

Insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Gewalt von Rechts sehen sich viele Künstler und Kulturtreibende in der Veranwortung, künstlerisch Widerstand zu leisten gegen diese Entwicklungen.
Insbesondere in Berlin, in einer Stadt, in der Menschen aus über 150 Ländern leben, tragen wir gemeinsam Verantwortung für eine friedliche Zukunft.

Ein Netzwerk internationaler Kulturschaffender ist entstanden.
Gegen Rassimus, Kriege, Umweltzerstörung und für Bürger- und Menschenrechte weltweit.

Berlin Soundstrike kann man mit seinem Namen, Aktionen oder Verlinkung unterstützen.

http://www.berlinsoundstrike.org/

17. Oktober 2013

Texas Newspaper reports about troops at Fort Hood, Texas receiving “riot control” training involving civilians

Soldiers whose training has always revolved around enemies in foreign combat zones, is now focused on US-civilians. Troops underwent “crowd and riot control” training at Fort Hood’s  urban training site last week.

The exercises, which were originally reported by the local news and painted in a very positive light, also involved the use of “role players.” The report states the potential uses for the crowd control training ranges from “peaceful protestors to full on riots,” and also includes how to deal with natural disasters, such as Hurricane Katrina.

In an obvious attempt to normalize the training, and prevent the public from panicking, the paper’s report quoted military personnel as basically loving the new exercises.

“I always like trying new things,” said team leader Sgt. Tyler Holt. “All the guys seem to enjoy the fun training. It’s also team-building.”

Soldiers reportedly learned unifying formations, verbal and hand signals, and chants including “Get Back”– which is meant to be spoken while soldiers step their feet towards the crowd in an intimidating fashion.

A platoon sergeant says the learned actions send a “clear, concise message that’s not demeaning or harmful to the crowd.”

His statement to the paper defending the training is to be expected, however, we know that the training is not meant to help soldiers deal with civil unrest peacefully, but in a police state-like manner meant to suppress, injure, arrest and potentially kill peaceful protestors.

Inside military sources have repeatedly confirmed the military is planning and training for civil unrest. The federalization of the police force is one of the best indicators of this.

Police departments all over the nation, even tiny rural communities, are receiving robust, intimidating military equipment designed to be used against civilians for next to nothing in costs.