SYRIEN/IRAK – DESMOND TUTU Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Südafrika forderte 2012 einen Strafprozess gegen George W. Bush und Tony Blair. In einer Zeitung wirft er den ehemaligen Machthabern vor, sie hätten den Irak-Krieg mit einer Lüge begründet. Mit dem Interview begründete Tutu, warum er zuletzt nicht an einer Konferenz in Johannesburg teilgenommen hatte, bei der auch Blair anwesend war. Dieser habe ebenso wie Bush lediglich den damaligen irakischen Machthaber Saddam Hussein „loswerden“ wollen. Mit dem Einmarsch in den Irak hätten sie jedoch „die Welt in einem bis dahin in keinem Konflikt der Geschichte gekannten Ausmaß destabilisiert und polarisiert“, sagte Tutu. Die Massenvernichtungswaffen, mit denen die Invasion gerechtfertigt wurde, wurden nie gefunden.
SYRIEN/IRAK – DESMOND TUTU Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu, Südafrika forderte 2012 einen Strafprozess gegen George W. Bush und Tony Blair
SYRIEN – Beppe Grillo: USA hat bewusst die Rebellen gegen Assad Giftgas einsetzen lassen. Angriff unter falscher Flagge
SYRIEN – Beppe Grillo hat auf seinem Blog der fast neun Millionen Besucher hat in einem Video einen Kommentar abgegeben – zu Syrien, in dem er die USA beschuldigte, bewusst die Rebellen gegen Assad Giftgas einsetzen zu lassen. Ein Angriff unter falscher Flagge, zur Schaffung eines perfekten casus belli, wie der Vorfall im Golf von Tonkin, der den Vietnamkrieg auslöste. Um in der Lage zu sein, die öffentliche Meinung in Richtung Krieg zu bewegen.
SYRIEN – Tony Blair, britischer Ex-Premier hat Regierung aufgefordert, sich „an die Seite“ der syrischen Opposition zu stellen
SYRIEN – Tony Blair – Der britische Ex-Premier Tony Blair hat am Dienstag die Regierung in London aufgefordert, sich „an die Seite“ der syrischen Opposition zu stellen und zu Gewaltmethoden bei der Lösung des Konfliktes in Syrien zu greifen, berichtet die „Daily Mail“.
„Es ist an der Zeit, sich auf die Seite von denen zu stellen, die das Gleiche wollen wie auch wir, die von unserer Gesellschaft trotz aller deren Mängel begeistert sind, und die sich dessen bewusst sind, dass sie nicht zwischen Tyrannei und Theokratie wählen müssen“, zitiert das Blatt den Ex-Regierungschef.
In einer Erklärung von Blair, die die „Times“ veröffentlicht hat, vergleicht der Ex-Premier die mutmaßliche C-Waffen-Anwendung gegen die Zivilbevölkerung mit „den düstersten Tagen des Regimes von Saddam Hussein“ im Irak.
Blair hatte 2003 das Amt des britischen Regierungschefs bekleidet, als sein Kabinett die von den USA geleitete internationale Intervention im Irak unterstützte. Als Hauptmotiv der Teilnahme Großbritanniens am damaligen Krieg wurden die Verhinderung der Entwicklung und Herstellung von Massenvernichtungswaffen wie auch Berichte genannt, laut denen das Hussein-Regime C-Waffen gegen eigene Bürger eingesetzt haben soll. Später wurde Blair von Medien und der Opposition dafür scharf kritisiert, dass er Großbritannien in den langen und blutigen Konflikt einbezogen hatte. Der Ex-Premier selbst betonte allerdings, er bedauere diese Entscheidung nicht.
SYRIA – TONY BLAIR caused outrage yesterday by urging military intervention in Syria
SYRIA – TONY BLAIR caused outrage yesterday by urging military intervention in Syria despite public concern over the action – Labour Party now demands to wait until decision by UN mission is announced – In einer Erklärung von Blair, die die „Times“ veröffentlicht hat, vergleicht der Ex-Premier die mutmaßliche C-Waffen-Anwendung gegen die Zivilbevölkerung mit „den düstersten Tagen des Regimes von Saddam Hussein“ im Irak.
HANDS OFF SYRIA: Mairead Maguire, Nobel Prize Laureate for Peace in 1976
SYRIA: Mairead Maguire, Nobel Prize Laureate for Peace in 1976
„A military action of the U.S. or NATO forces will not solve the problems of Syria. It could lead to the death of thousands of Syrians and the shattering of Syria. It will mean the further escape of Syrians of surrounding countries and destabilize the entire Middle East, leaving the area in the grip of violence out of control“: this is the warning launched by Mairead Maguire, Nobel Prize Laureate for Peace in 1976, for her work in North Ireland, and responsible of the NGO „Peace People“.
„The people of Syria ask for peace and reconciliation and a political solution to the Syrian crisis, which continues to be inflamed by outside forces, with thousands of foreign fighters, financed by foreign countries, for their own political interests“. Maguire said to have met many people and groups in Syria who, even in the civil conflict, „work to build peace and reconciliation“.In the present scenario and the question of the use of chemical weapons, Maguire asks that „light is to be shed, allowing UN inspectors to ascertain the truth, with irrefutable evidence“. Encouraging, therefore, the work of the International Commission of Inquiry, the Nobel Peace Laureate appeals to the Foreign ministers of France and Great Britain because „as desired by the Syrian people, follow dialogue and negotiation as the path to resolve the conflict“.
Recalling the failure of the military actions in Iraq, Afghanistan and Libya, the note concludes: „Violence is not the answer, let us give peace a chance“.
Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger, Syrien, warnte gegen militärische Aktionen in Syrien
Desmond Tutu, Friedensnobelpreisträger, Syrien, warnte gegen militärische Aktionen in Syrien forderten stattdessen „menschliche Intervention“ und die Notwendigkeit für mehr Zeit für die UN-Inspektoren die Ermittlungen abzuschließen. „Die gewalttätigen Krisen in Syrien (und Ägypten) weinen, um Menschen auf der ganzen Welt:“ Bitte helfen Sie uns! “ Probleme die „menschliches Eingreifen erfordern, nicht militärische Intervention“, sagte er. „UN Chemiewaffen-Inspektoren sind auf dem Boden in Syrien, aber mehr Zeit brauchen, um ihre Arbeit zu beenden.“ „Wir müssen reden, um weiteres Blutvergießen zu vermeiden, nicht zu kämpfen.“
Desmond Tutu, Nobel peace laureate warned against military action in Syria
Desmond Tutu, Nobel peace laureate warned against military action in Syria calling instead for „human intervention“ and the need for more time for UN inspectors to conclude investigations.
„The violent crises in Syria (and Egypt) are crying out to people across the world: ‚please help us!'“
The troubles „require human intervention, not military intervention“, he said.
„UN chemical weapons inspectors are on the ground in Syria, but need more time to finish their work.“ „We need to talk, to avoid further bloodshed, not to fight.“
Italy rules out armed action in Syria wi
Italy rules out armed action in Syria without U.N.
-ruled out taking part in any type of military intervention in Syria
without U.N. Security Council approval, saying there was no alternative to “a negotiated political solution.”
“Italy will not take part in any military solutions without a U.N. Security Council mandate,”
http://english.alarabiya.net/en/News/middle-east/2013/08/27/Italy-rules-out-armed-action-in-Syria-without-U-N-.html
KP-Chef Jean-Luc Mélenchon: Militärschläge gegen Syrien ein “gigantischer Fehler”
KP-Chef Jean-Luc Mélenchon sagte, dass Militärschläge gegen Syrien ein „gigantischer Fehler“ wäre. warnte davor, dass militärische Maßnahmen könnten zum Krieg führen.
„Es wäre ein riesiger Fehler, vielleicht ein Schritt in Richtung eines Krieges, der viel größer sein als all jene, die wir bereits in dieser Region gesehen würde, – US-Präsidenten hätten die Gewohnheit, militärische Intervention „zu leichtsinning zu rechtfertigen, fügte er hinzu, aber „dieser Krieg darf nicht stattfinden.“
Communist Party leader Jean-Luc Mélencho
Communist Party leader Jean-Luc Mélenchon on Tuesday said that military strikes against Bashar al-Assad’s regime would be a „gigantic error“. warned that military action could lead to war.
„It would be a gigantic error, perhaps a step towards a war that would be much bigger than all those that we have already seen in this region, – US leaders are „in the habit of using any argument to justify a military intervention“, he added, but „this war must not take place“.
29.8. Mahnwache, Nein zum Krieg gegen Syrien! – 17 Uhr Berlin, Brandenburger Tor
Berlin, Brandenburger Tor am 29.8.
Nein zum Krieg gegen Syrien!
17 Uhr – Berliner Friedensbewegung Mahnwache
Antikriegstag, Berlin, Brandenburger Tor
Antikriegstag, Berlin, Brandenburger Tor am 1. September –
Gegen die Kriegspläne gegen Syrien –
12 Uhr – Berliner Friedensbewegung u.a. mehr
Antikriegstag, DEMO Berlin Kreuzberg am 1. September
Antikriegstag, Berlin Kreuzberg am 1. September –
Gegen die Kriegspläne gegen Syrien –
16 Uhr eine Demonstration am Kottbusser Tor –
verschiedene Migrantenorganisationen, MLPD u.a.
STIMMEN GEGEN DEN KRIEG Bernd Riexinger
STIMMEN GEGEN DEN KRIEG
Bernd Riexinger (Die Linke)
Es wäre eine fatale Fehlentscheidung, wenn sich Deutschland, im Wissen um die Präsenz deutscher Truppen in der Region, da hineinziehen läßt. Wir rufen alle Menschen auf, gegen diesen Krieg und gegen eine deutsche Beteiligung daran zu protestieren. Im Moment zählen alle besonnenen Stimmen doppelt. Wir appellieren deshalb an die Vernunft aller Beteiligten, auch hier in Deutschland. Krieg beendet keinen Krieg. Gewalt läßt sich nicht mit Gewalt beenden.
Peter Strutynski (Bundesausschuß Friedensratschlag)
Nachdem in den letzten Wochen die Regierungskräfte an Boden gewonnen und manche Rebellenstellung zurückerobert haben, stellt sich die Frage, welchen Sinn ein Giftgasangriff machen würde. Doch von wem auch immer diese Verbrechen gegen das humanitäre Kriegsvölkerrecht begangen wurden, eine bewaffnete Intervention des Westens in Syrien würde zu einer unkontrollierten Eskalation des Krieges führen mit einer Vielzahl von Opfern unter der Zivilbevölkerung.
Wera Richter (DKP)
Den USA, den Verbündeten, auch der Bundesrepublik sind die Menschen, die Völker egal, solange sie ihre Interessen nach Rohstoffen und ihren Einfluß durchsetzen können. Das wissen wir spätestens seit dem Überfall auf Libyen. Es darf keine deutsche Beteiligung an einem Kriegseinsatz gegen Syrien geben. Wir rufen alle Parteien und die Bundesregierung auf, sich öffentlich allen Kriegsplänen entgegenzustellen. Der Konflikt würde sich sofort auf den Libanon und die Region ausweiten.
Christian Ströbele (Grüne)
Wieder liefert der US-Geheimdienst CIA die Beweise für einen Angriffskrieg ohne UN-Mandat. Das Assad-Regime hat das Giftgas in Syrien eingesetzt, ist die CIA sich diesmal sicher. Wir erinnern uns: Vor zehn Jahren hatte die CIA mit der Aussage des BND-Informanten »Curveball« bewiesen, daß der Irak über Biowaffen verfügt. Das war damals die Rechtfertigung für Präsident Bush für den Angriffskrieg gegen den Irak. Heute haben wir Gewißheit: Der Kriegsgrund damals war eine Lüge!
Christine Buchholz (Die Linke)
Ein Angriff der US-Armee mit Marschflugkörpern droht einen Flächenbrand auszulösen, der das Leid der syrischen Bevölkerung weiter verschlimmert. Mit dem Angriff hilft die US-Regierung nicht den Menschen in Syrien, sondern will einzig ihre militärische Vormachtstellung in der Region demonstrieren. Die Unterstützung der sich bildenden Kriegskoalition ist Wahnsinn. Die an der türkisch-syrischen Grenze stationierten Patriot-Raketen der Bundeswehr müssen sofort zurückgezogen werden. Andernfalls droht die BRD in einen neuen Nahostkrieg hineingezogen zu werden.
Björn Schmidt (SDAJ)
Das Vorgehen der USA erinnert fatal an den Beginn der Kriege gegen Jugoslawien und den Irak, für die ebenfalls Lügen über angebliche Massaker und den Einsatz von Massenvernichtungswaffen herangezogen wurden. Es ist an uns, die Friedensheuchelei des deutschen Imperialismus zu entlarven: auch wenn sich jetzt Vertreter aller bürgerlicher Parteien »skeptisch« zeigen, ein militärisches Eingreifen in Syrien wird auch von hier unterstützt. Die Bundesregierung hat keine Gelegenheit ausgelassen, um Öl ins Feuer zu gießen.
Sevim Dagdelen (Die Linke)
Die geplanten Luftangriffe gegen Syrien durch die USA bedeuten nichts anders, als die Al-Qaida-Milizen als Bodentruppen nutzen zu wollen. Es droht, daß Deutschland sich an diesem eklatanten Völkerrechtsbruch beteiligt, was die Mehrheit der Bevölkerung schlicht ablehnt! Es muß jetzt Druck gemacht werden auf die Bundesregierung, daß die US-Stützpunkte hier, die für diesen Krieg genutzt werden sollen, geschlossen werden. Den USA müssen Überflugrechte für den Krieg verweigert werden.
Manfred Stenner (Netzwerk Friedenskooperative)
Die Friedenskooperative kritisiert scharf die erneute Desavouierung der Vereinten Nationen durch die offene Ankündigung von US-, englischen und französischen Politikern, man könne, wie weiland im Kosovo-Serbien-Krieg, ohne UN-Mandat zuschlagen. Verantwortungslos wird der wichtigste…
Gregor Gysi, Linkspartei: Ein militärischer Angriff wäre eine Katastrophe
Gregor Gysi, Linkspartei findet, die Bundesregierung müsse sich klar gegen die Forderungen aus Paris, London und Washington stellen. „Ein militärischer Angriff wäre eine Katastrophe – so wie in Afghanistan und dem Irak. Merkel und Westerwelle „müssten den Mut haben, zu widersprechen, falls es einen Angriff der Nato geben sollte“.
Deutschland sei in so einem Fall auch militärisch direkt am Krieg beteiligt, warnt Gysi. „Wenn die Türkei bei dem Einsatz mitmacht und es keinen Beschluss des Sicherheitsrates gibt, dann darf sich Syrien völkerrechtlich gesehen gegen den Angriff aus der Türkei wehren. Und dann sind wir mit unseren dort stationierten Patriots als Kriegspartei beteiligt“, so Gysi. Deutschland dürfe „auf keinen Fall in einen Krieg im Nahen Osten hereingezogen werden“. Die Verantwortlichen für den Giftgaseinsatz müssten sich vielmehr „in Den Haag vor dem Internationalen Gerichtshof verantworten“, so Gysi.
