Die AfD fordert eine geordnete Auflösung der Euro-Zone und den Nord-Euro in einem Währungsverbund sogenannter Gewinner-Staaten einzuführen. Die EU-Politik wird vollständig vom allein herrschenden internationalen Finanzkapital diktiert. Das wird zum Teil auch auf Kosten kleinerer nationaler Monopole ausgetragen, wovon sich diese bedroht fühlen.
In ihrem sehr kurzem, vier Seiten langem Wahlprogramm liest man die Forderung: „Stärkung der Demokratie und der demokratischen Bürgerrechte.“ In Wirklichkeit stellt sich Konrad Adam, Vorstandsmitglied der AfD, vor, all denen die keine Steuern zahlen, das Wahlrecht zu entziehen, z.B. den Rentnern und Arbeitslosen. Mitglieder der AfD unterstützen den Abbau des Kündigungsschutzes, die Einschränkung von Arbeitnehmerrechten und sind zumeist gegen Mindestlöhne.
Einigermassen reaktionär auch das Familienprogramm: „In erster Linie sind die Eltern für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder verantwortlich.“ Beatrix von Storch, tritt ein für eine christlich-konservative Familienpolitik und die Rückübereignung des in der DDR verstaatlichten Großgrundbesitz der alten Junkerfamilien.