Press TV hat jetzt eine neue YouTube-Seite erstellt, nachdem Google den Administratoren über 2 Wochen hinweg den Zugang zur alten YouTube-Seite ohne Erklärung gesperrt hatte. Dort kann man zwar noch alte Beiträge ansehen, aber es können keine neuen Videos hochgeladen werden.
Hier die Stellungnahme des Press News Teams:
„Press TV-Zuschauer können Videos jetzt auf www.youtube.com/user/PresstvNewsCast sehen, sagte Press TV Newsroom Direktor, Hamid Reza Emadi und fügte hinzu, dass Zehntausende von Press TV Abonnenten seit 25. Juli nicht imstande gewesen seien die Videos zu sehen.
Google, Besitzer der beliebten Video-Sharing-Website YouTube hat „unsere offizielle Seite des Kontos deaktiviert unter Berufung auf eine Verletzung der Bedingungen der Dienstleistungen, ohne die Natur der sogenannten Verletzung zu klären.
Der Youtube Kanal des iranischen TV-Senders Press TV International ist offensichtlich von der Betreiberfirma Google deaktiviert worden. Die Administratoren des englischsprachigen Youtubekanals konnten seit dem 25. Juli nicht mehr auf den Kanal zugreifen. Youtube behauptete zunächst in einem Schreiben, der Kanal sei reaktiviert worden und wieder zugänglich. Press TV konnte jedoch weiterhin keine Videos hochladen und sich nicht auf der Seite einloggen. Die spanische Satelliten-Gruppe Hispasat hatte bereits am 20.12.2012 die Ausstrahlung von Press TV gekündigt und eingestellt.
TV-Sender des iranischen Staatsrundfunks IRIB wurden bereits zuvor auf Hotbird 13,0 Grad Ost und anderen europäischen Satelliten abgeschaltet, nachdem zuvor bereits Satelliten, die über Nordamerika austrahlen, die Mietverträge der Iraner gekündigt aufgekündigt hatten.
Mehrere iranische TV-Sender wurden bereits im Juli 2013 von Eutelsat Hotbird auf 13,0 Grad Ost abgeschaltet. Darunter IRIB 1, IRIB 2, IRINN, Al Alam, Hispan TV und der Nachrichtenkanal Press TV, der jetzt auch mit den oben benannten Youtube Problemen konfrontiert ist. Die Sender wurden auch auf anderen europäischen Satelliten abgeschaltet und waren bereits zuvor auch im nordamerikanischen Raum unter anderem von den Satelliten des Betreibers Intelsat verbannt worden.
Das iranische Gegenstück zu CNN, Al Dschasira und all den anderen internationalen Newskanälen ist professionell gemacht, unterhält Korrespondenten in fast allen Teilen der Welt (darunter sogar Jerusalem und Washington) und kann von einem breiten Publikum in Europa verstanden werden.
Ein Versuch, über den Astra-Satelliten zu senden, wurde 2012 von der bayerischen Medienanstalt abgewiesen.
Inzwischen kam es auch zur Abschaltung auf dem in den USA empfangbaren Intelsat-Satelliten.