26 US-Senatoren fordern öffentliche Aufklärung über umstrittenen Überwachungsprogramm der NSA

26 US-Senatoren fordern in einem Schreiben an den Nationalen Geheimdienstdirektor James Clapper öffentliche Aufklärung über den Umfang und die Dauer des umstrittenen Überwachungsprogramms der Nationalen Sicherheitsbehörde NSA. Die Senatoren forderten Beispiele, wie die massenhafte Sammlung von Telefondaten besondere Geheimdienstinformationen ausgesehen habe. Unter den Unterzeichnern des Briefes sind sowohl Mitglieder der demokratischen Partei von US-Präsident Barack Obama als auch Republikaner. In dem Schreiben erklären die Senatoren, sie seien besorgt, dass die massenhafte Sammlung von Kommunikationsdaten normaler US-Bürger mit geheimen Auslegungen des Patriot Act verbunden sei. Diese Interpretationen des US-Gesetzes, das nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 verabschiedet wurde, sowie irreführende Äusserungen von Geheimdienstmitarbeitern hinderten Bürger daran, die Entscheidungen ihrer Regierung zu beurteilen, heisst es. Unterzeichner: Ron Wyden (D-Or), Mark Udall (D-Co), Lisa Murkowski (R-Alaska), Patrick Leahy (D-Vt), Mark Kirk (R-Il), Dick Durbin (D-Il), Tom Udall (D-NM), Brian Schatz (D-Hawaii), Jon Tester (D-Mt), Jeanne Shaheen (D-NH), Dean Heller (R- Nev),Mark Begich (D-Alaska), Bernie Sanders (I-Vt), Patty Murray (D-Wash), Jeff Merkley (D-Ore), Mazie Hirono (D-Hawaii), Al Franken (D-Minn), Tom Harkin (D-Iowa), Chris Coons (D-Del), Maria Cantwell (D-Wash), Richard Blumenthal (D-Conn), Max Baucus (D-Mont), Elizabeth Warren (D-Mass), Martin Heinrich (D-NM), Tammy Baldwin (D-Wisc) and Mike Lee (R-Utah).

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