Japaner auf Sylt erschlagen – Mutmaßliche Täter aus „Mangel“ an Beweisen auf freiem Fuß

Ein japanischer Koch wurde in der Nacht zum Sonntag, den 12. Mai auf Sylt totgeprügelt.
„Schwerste Gehirnblutungen und innere Verletzungen“
In der Nacht zu Sonntag war der Koch in einen gewalttätigen Konflikt mit zwei Männern (50 bzw. 36 Jahre alt) geraten.
Zuvor soll es einen Streit im asiatischen Imbiss in Westerland gegeben haben, den der Japaner seit kurzem betrieb. Nach Informationen der „Sylter Rundschau“ wollten die beiden Handwerker ihr Geld zurück, weil ihnen das Essen des Kochs nicht schmeckte. In der Nacht zu Sonntag in der vergangenen Woche begegneten sich die Männer erneut in einer Table Dance Bar.
Kriminalpolizei lagen angeblich nicht genügend Informationen für einen Haftbefehl vor.
Die Staatsanwaltschaft Flensburg stellte fest: Es Nicht klar, ob die Schläge tatsächlich zum Tod geführt hätten.
„Es kann derzeit nicht mit Sicherheit festgestellt werden, dass äußere Gewaltanwendung ursächlich für die Gehirnblutung gewesen sind. Als Ursache kommen auch in der Person des Opfers liegende gesundheitliche Besonderheiten in Betracht.”
Seine ehemalige Frau sagte, dass auf der Insel das Gerücht kursiert, Nozawa sei deshalb verprügelt worden, weil die mutmasslichen Täter mit dem Essen in seinem Imbiss nicht zufrieden waren. „Wir haben gehört, dass die Männer ihre zehn Euro für das Essen wiederbekommen wollten. Wir sehen das als rassistischen Akt.“ Schon früher sei Nozawa auf Sylt als „Schlitzauge“ beschimpft worden.
Die zuständige Oberstaatsanwältin Ulrike Stahlmann-Liebelt sagte, dass die mutmaßlichen Täter während des Vorfalls betrunken gewesen seien. Berichte, wonach der Kopf des Opfers nach den Attacken „bis hinunter zur Schulter ein einziges lilafarbenes Hämatom“ gewesen sei, bestätigte sie nicht.
Nozawa starb auf der Intensivstation an den Folgen seiner Verletzungen.

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