[WAZ] „Mein Vater hat den Attentäter Gundolf Köhler angeworben, um die Bombe zu bauen. Das Material dafür stammte von der Nato,

[WAZ] „Mein Vater hat den Attentäter Gundolf Köhler angeworben, um die Bombe zu bauen. Das Material dafür stammte von der Nato, erzählt Kramer. Es sei Ziel der Geheimorganisation Gladio gewesen, die Bevölkerung durch solche Anschläge zu verunsichern, den Ruf nach einem starken Staat zu befördern und damit rechte Regierungen. So auch im Herbst 1980, als CSU-Chef Franz-Josef Strauß bei der Bundestagswahl gegen Kanzler Helmut Schmidt (SPD) antrat. Beim Attentat auf das Münchener Oktoberfest 1980 starben 13 Menschen, über 200 wurden verletzt, manche überlebten schwerst behindert. Als Einzeltäter wurde der Student Gundolf Köhler ermittelt, der bei dem Anschlag selbst ums Leben kam. Köhler stand der rechtsradikalen Wehrsportgruppe Hoffmann nahe. Andreas Kramer sagt: „Gladio ist bis heute aktiv, arbeitete häufig mit rechtsradikalen Kreisen zusammen.“
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