Medienberichte: Israel setzte bei Luftschlägen gegen Syrien Uranmunition ein?

 

Nach den israelischen Luftangriffen auf Ziele in Syrien hat Damaskus Israel indirekt vorgeworfen, bei dem Luftschlag Geschosse mit abgereichertem Uran verwendet zu haben. Das melden russische und israelische Medien

Eine namentlich nicht genannte Quelle innerhalb der syrischen Armee behauptet, Israel habe bei dem Luftschlag Geschosse mit abgereichertem Uran verwendet. Das meldet die „Jerusalem Post“ unter Berufung auf das russische Fernsehen. „Als die Explosion erfolgte, fühlte es sich wie ein Erdbeben an und es erschien ein riesiger goldener Feuerpilz. Das zeigt uns, daß die Israelis abgereicherte Urangeschosse verwendeten“, wird die Quelle zitiert. Dem Blatt zu Folge würde es sich dabei um ein toxisches, aber nicht radioaktives Nebenprodukt aus der Urananreicherung für Reaktoren handeln.

Abgereichertes Uran verfügt über eine besonders hohe Dichte und wird daher, sowie wegen seines geringen Preises als Abfallprodukt häufig für panzerbrechende Geschosse eingesetzt. In größerem Umfang wurde derartige Munition etwa beim Nato-Krieg gegen Jugoslawien und dem US-geführten Überfall auf den Irak verwendet.