Die kanadische Polizei hat zwei Männer unter dem Vorwurf festgenommen, einen Terroranschlag auf einen Personenzug geplant zu haben.
Die Festgenommenen hätten „Unterstützung von Al-Kaida-Elementen im Iran erhalten“, sagte ein Polizeisprecher in Toronto. Die Männer hätten Anweisungen und Geld aus dem Ausland erhalten, berichtete der Sender CBC unter Berufung auf Polizeiangaben. Hinweise auf eine Verwicklung der Regierung in Teheran gebe es aber nicht, auch gebe es keinen Zusammenhang mit dem Anschlag auf den Boston-Marathon v- ergangene Woche.Der Iran wies jede Verbindung zu dem vereitelten Anschlag zurück. „Die Vorwürfe sind haltlos“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ramin Mehmanparast, am Dienstag in Teheran. Die kanadische Polizei habe auch keine Dokumente vorgelegt, um die Anschuldigungen zu untermauern. Es gebe weder politisch noch ideologisch eine Verbindung des Iran zu extremistischen Gruppen, schon gar nicht zu Al-Kaida, betonte Mehmanparast. „Wir verurteilen jede Form des Terrorismus“, ergänzte er.
Al-Kaida-Enklave im iranischen Grenzgebiet – In US-Regierungskreisen hieß es, vor allem in der iranischen Stadt Sahedan an der Grenze zu Afghanistan und Pakistan seien Al-Kaida-Kräfte aktiv. Diese Zellen arbeiteten aber nicht unter dem Schutz der Regierung, die die sunnitischen Al-Kaida-Extremisten ablehne. http://orf.at/stories/2178330/2178331/