Laut Generalmajor Carter F. Ham ist die al Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) in Nord-Mali ist eine direkte Bedrohung der US-nationalen Sicherheits-Interessen. Dies sagte der hohe Militär bei einer Anhörung vor dem Kongress am 15. März 2013. Weiter sagte er, dass, obwohl es Fortschritte bei der Mission der AFRICOM gegeben habe, so sind neue Bedrohungen in diesem Jahr aufgetaucht, die von strategischer Bedeutung für die USA und ihre Alliierten seien.
Der Pressedienst des US-Verteidigungsministeriums schreibt: „Der General sagte, dass drei gewalttätige extremistische Organisationen in Afrika besondere Sorgen bereiten: Al Qaida im islamischen Maghreb oder AQIM, die aktiv im nördlichen und westlichen Afrika ist, Boko Haram in Nigeria und al-Shabaab in Somalia.“ Hams größte Sorge galt jedoch dem nördlichen Mali, weil dort amerikanische nationale Sicherheits-Interessen direkt betroffen sind. Offensichtlich ist Frankreichs Invasion im Januar 2013 zum Aufhalten der al-Qaida (AQIM) im islamischen Maghreb kein militärische Erfolg gewesen, da die Führung der AFRICOM besorgt ist. AQIM ist verknüpft mit der libyschen Islamischen Kämpfenden Gruppe (LIFG), dieselbe Gruppe, gegen die Frankreich zusammen mit der NATO in Libyen intervenierte um Muammar Gaddafis Regierung zu stürzen. Jetzt kämpft die AFRICOm, die NATOs Intervention in Libyen unterstützte, gegen die AQIM in Mali. Eine passende Ausrede für AFRICOM, ihre militärischen Operationen in Afrika zum Kampf gegen den Terrorismus auszudehnen.
„Die zunehmende Zusammenarbeit dieser Organisationen erhöht die Gefahr, die sie alle darstellen“, sagte der General. „Von den drei Organisationen ist AQIM, die nach dem Staatsstreich in Mali die Instabilität ausnutzte und die einen islamischen Staat in Nord-Mali bilden will, die kurzfristig am meisten die US-Sicherheitsinteressen bedroht.“
Ham räumte ein, dass AFRICOM dem franzöischen und afrikanischen Militär gegen AQIM und andere befreundete Terroristen durch Drohnen-Operationen im Niger hilft.
„Wir unterstützen die franzöischen Anstrengungen durch Informationen, Flugtransporte, Auftanken der Flugzeuge und arbeiten mit dem Außenministerium zusammen und helfen beim Einsatz der afrikanischen Truppen der Internationalen Unterstützungsmission für Mali“, sagte er. „Kürzlich begannen wi mir unbewaffneten, ferngelenkten Lufteinsätzen aus dem Niger heraus, um mit Informationen zu helfen.
Ham sagte, dass AQIM über die gesamte Sahelzone in der nordzentralen Region, aber südlich der Sahara verbreitet sei und dass es einer regionalen Anstrengung bedarf, um der Bedrohung zu begegnen mit AFRICOm, dem Außenministerium und USAID im Rahmen der Trans-Sahara anti-Terrorismus Partnerschaft. Ham sagte, dass „Die Partnerschaft umfasst zehn nördliche und westliche afrikanische Länder plus die USA und soll die militärischen Fähigkeiten der Partner in Anti-Terrorismus-Kampf erhöhen und regionale Kooperation gegen die AQIM und verbündete Extremisten stärken.“ Macht euch darauf gefasst, dass die AFRICOM sich in ganz Afrika ausdehnt, da Terroristen-Gruppen als überwältigende Bedrohunge aufgefasst werden.
Hinter diesen Äusserungen kann man erkennen, dass die wahre Bedrohung der „US-nationalen Sicherheits-Interessen“ in Afrika nicht die
al Qaida im islamischen Maghreb (AQIM) ist, sondern Chinas Bedarf an natürlichen Ressourcen. Die USA und Frankreich planen, dieser Bedrohung mit afrikanischen Marionetten-Staaten zu begegnen, um Chinas ökonomischem und diplomatischem Einfluss ein Ende zu bereiten. Die US-Regierung und Frankreich wollen sicherstellen, dass die neue chinesische Führung nicht mit ihren nutzbringenden Beziehungen zu den ressourcen-reichen afrikanischen Ländern fortfahren kann, wie es in der Vergangenheit so erfolgreich tat. Deshalb wird mit dem „Krieg gegen den Terror“ Instabilität geschaffen um damit das ökonomische Wachstum Chinas zu unterbrechen. Die Mission von AFRICOM ist es, Kriege im Namen vom Kampf gegen den Terrorismus zu erzeugen und das ist es, worum sich die „US-Sicherheitsinteressen“ in Afrika wirklich drehen.
