”Pussy-Riot-Kunst”, die ganz bewusst auch rassistische Ressentiments bedient

PR

Die Künstlerinnen von “Pussy Riot” oder „Muschi Revolte“ werden von über 100 deutschen Bundestagsabgeordneten, zahlreichen Intellektuellen, Showbiz Stars und fast der gesamten deutschen Mainstreampresse gepriesen und verteidigt. Selbst prominente Organisationen, wie ‚Amnesty International‘ zählen dazu.. Die Künstler werden für Preise vorgeschlagen und wurden wiederholt ausgezeichnet.

Die Verleihung des nächsten Friedensnobelpreises an die Mitglieder der „Muschi Revolte“ sollte auch nicht mehr verwundern, als würdig wurden sie bereits diskutiert.

Während selbst renommierte, über jeden Zweifel erhabene Persönlichkeiten wie Günter Grass oder Johan Galtung zu Antisemiten erklärt werden, sobald sie es nur wagen Kritik an Israels Politik zu äußern, werden Künstlern und Aktivisten im Umfeld von “Pussy Riot”, die deutlich rassistische Tendenzen erkennen lassen, alle Türen geöffnet und obendrein Preise verliehen.

Vielleicht gibt es bezüglich dieser Tendenzen nur deshalb so viel Toleranz und so wenig Diskussion, weil „Pussy Riot“ eine so wichtige Propagandawaffe gegen Russland darstellt und die Medien deshalb ganz bewusst zumeist die folgenden Fakten ausklammern.

»Wir und ich können keine Leute unterstützen, die antisemitische Positionen zur Schau stellen«, sagte Putin bei einem kürzlichem Besuch der Bundeskanzlerin Merkel in Russland. Er erkundigte sich, ob die Bundeskanzlerein wisse, »dass eine dieser Frauen vor dieser Aktion eine Judenpuppe aufgehängt und erklärt hatte, von solchen Menschen müsse man sich befreien.«
Putin bezog sich hier auf eine weitere umstrittene „Kunstaktion“ der russischen Gruppe Voina, “Gründergruppe von “Pussy Riot.  In einem russischem Supermarkt hatten sie 2008 die Fake-Hinrichtung eines Juden und von Homosexuellen inszeniert. Eine der im Moskauer Prozess verurteilten Frauen war an dieser Aktion beteiligt, die  vor zahlreichen verunsicherten Kunden in dem Supermarkt stattfand. Eins der zentralen Elemente dieser Aktion war offensichtlich die Bedienung rassistischer Ressentiments.

Weitere Beispiele von “Kunst”aktionen, die rassistische Ressentiments bedient, sind Projekte und Events des polnischen Berlin-Biennale Kurators Artur Żmijewski wie dessen Video von Nackten im Duschraum des KZs in Ausschwitz. Bei der Berliner Biennale 2012  waren seine von ihm ausgewählten und alleinig assoziierten Ko-Kuratoren, die russische Gruppe Voina, die “Gründergruppe von “Pussy Riot”.

Screenshot Webseite der Biennale Berlin

.

Auf der Voina Webseite schreiben sie: „Grundlage unserer kuratorischen Tätigkeit bei der Berlin Biennale ist folgende: wir arbeiten absolut uneingeschränkt, die Berlin Biennale hat uns keinen Rahmen gegeben. Wir sind im engen Austausch mit Artur Żmijewski. Die Machthabenden wagen es nicht, uns anzuklagen; sie können nicht die gesamte Berlin Biennale verhaften.“ Weiter heisst es auf der Seite über Voina “ Er ist Kopf der Künstlergruppe Woina, zu Deutsch Krieg. Und Krieg bedeutet Aktionismus, der sich mit Kunst, Gruppensex und Vandalismus gegen die russischen Autoritäten richtet.“ Link

.

Konzentrationslager Ausschwitz

Die Berlin Biennale wird organisiert von den KW Institute for Contemporary Art und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und gilt als eine der „renommiertesten Kunstausstellungen der Hauptstadt. Sponsoren der diesjährigen Biennale waren u.a.: die US-Botschaft Berlin, das British Council in Berlin, BMW, Allianz. Link

Berliner Pussy Riot Aktivisten, die zuvor auch mehrmals in Veranstaltungen dieser Berlin Biennale aufgetreten waren, verbrannten im September das Buch “Inside Occupy”, geschrieben vom US-Autor David Graeber, Sohn linker jüdischer Intellektueller aus New York. Sie taten das bezeichnenderweise genau am Berliner Bebelplatz, dort wo 1933 die Bücherverbrennung stattfand.

Deutsche Faschisten inszenierten hier 1933 die Bücherverbrennung, eine „Gesamtaktion gegen den jüdischen Zersetzungsgeist“ und verkündeten: „Der jüdische Geist, wie er sich in der Welthetze in seiner ganzen Hemmungslosigkeit offenbart, und wie er bereits im deutschen Schrifttum seinen Niederschlag gefunden hat, muss aus diesem ausgemerzt werden.“

Eine der beiden Akteurinnen der Buchverbrennung war mehrfach Hauptrednerin bei Pussy Riot Protesten vor der Russischen Botschaft in Berlin und sie war jetzt auch bei der „Pussy Riot“ Veranstaltung des Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) dabei.

Russische Voina-Aktivisten inszenierten “Kunst”aktionen bei denen sie in öffentliche Räume eindrangen:  Gruppensex vor Kameras in einem Museum während der Öffnungszeiten und Sex mit Tiefkühlhähnchen vor laufender Kamera im Supermarkt, immer auch Kinder dabei. Auf Angestellte eines McDonald Restaurants wurden lebende Katzen geschleudet, Polizisten mit Urin überschüttet, Polizeiautos samt Insassen umgestossen. Das meiste wurde von den Aktivisten auf Youtube veröffentlicht. In jüngster Zeit gab es Aktionen von PR-Sympathisanten im Kölner Dom, der orthodoxen Kirche in Berlin.

Politprominenz

Massiv unterstützt durch Prominente, Politiker und durch die Massenmedien, die oben aufgeführten tendenziös rassistischen Aktionen geschickt aus ihrer Berichterstattung ausklammern, wird mit Pussyriot eine Kampagne gegen Russland und dessen Präsidenten Putin vorangetrieben. Putin, der sich immer wieder gegen die Zerschlagung Syriens durch islamistische Djihadisten im Dienst des des Westens und gegen einen Angriff auf den Iran ausspricht, auch in der UN.

Dieser Vladimir Putin, immerhin gewählt von 70% der Bevölkerung eines fast 150 Millionen Einwohnern zählenden Landes, in demokratisch korrekt durchgeführten Wahlen gewählt, wird durch die „Pussy Riot“ Kampagne zu einer Art Untermensch, zum Despoten erklärt. Gegen den „unmenschlichen“ Machthaber wird durch die Massenmedien mobilisiert.

Russlands Innenpolitik, seine Waffenexporte, Atompolitik und vieles mehr geben Grund zur Kritik. Gleichzeitig jedoch ist der Widerstand der russischen Regierung gegen eine drohende militärische Eskalation im Mittleren Osten zu begrüßen. Diese Haltung im Syrienkonflikt, die Deeskalation fordert und sich gegen jegliche gewaltsame Einmischung von aussen richtet wird ausserdem von China, Venezuela, Kuba, Nikaragua, Chile, Brasilien, Ecuador und weiteren lateinamerikanischen Ländern unterstützt. Fast alle der lateinamerikanischen Länder haben in der Vergangenheit Erfahrungen mit ähnlichen Kampagnen seitens der USA gemacht. Deren Konsequenzen waren Putsche, Militärdiktaturen und unendliches Leid.

Die Welt steht Kopf!  Obama, Nato und EU sind in Kriege verwickelt, das Völkerrecht wird zunehmend durch sie ausgehebelt und statt Empörung gibt es Friedensnobelpreise zur Belohnung. Gleichzeitig werden Staaten wie Russland, der Iran und Syrien auf die Anklagebank verwiesen.

Mitglieder von “Pussy Riot” tanzten mit Pornomasken vor dem Altar der wichtigsten Kirche der russischen Orthodoxie und beschimpften das Kirchenoberhaupt als Hund und Hure. Dies ist unzivilisiert und abstossend und ist im Zusammenhang mit einer weltweit zu beobachtenden Zunahme von Provokationen, wie beispielsweise im Fall der Mohammed-Karrikaturen, der Koranverbrennungen u.a. Aktionen, in welchen Anhänger anderer Religionen beleidigt, erniedrigt und provoziert werden sollen.

Dies zu tolerieren, zur „Kunstform“ zu erklären und noch dazu öffentlich durch Preise und Ehrungen zu erheben, ist Ausdruck einer Gesellschaft, die Gewalt, Intoleranz und Rassismus zunehmend akzeptiert.

Experimentelle, auch provokative Kunstformen sind immer auch ein Bestandteil der vielfältigen Kunstlandschaft der Moderne gewesen. Sie stehem im Diskurs der freien Kritik. Die Freiheit der Kunst ist ein hohes Gut. Bestimmte Kunstformen nicht zu mögen, bedeutet jedoch noch lange nicht sie nicht zu tolerieren. Um Toleranz erwarten zu dürfen, muss man deshalb zunächst selbst Toleranz zeigen.

Wenn Inszenierungen, wie bei Pussy Riot, auf Emotionalisierung setzen, entsteht sozialer Druck, sich zu solidarisieren. Wenn die oder der etwas unterstützt, will man nicht zurückstehen. So ist hier eine Welle der Solidarisierung entstanden. Es geht in keiner Weise darum, die Unterstützer anzugreifen, sondern der Zerstörungskraft der Welle Einhalt zu gebieten.

google „Pussy Riot“

——————————————-

Weiterführende Links:

Einen ausserordentlich lesenswerten Artikel von Olaf Brühl, mit vielen weiteren Fakten, findet man auf der Seite der Berliner Freidenker unter dem Titel                   „CUI BONO? (Pussy-Riot-Story)“,. Link

Einen interessanten Einblick in die Rolle der deutschen Medien kann man in diesen verlinkten Video gewinnen. Man fragt sich, wie es überhaupt zu den Stellungnahmen vieler Prominenter zum Thema kommt. Link zum Video

Die FAZ war eine der wenigen Zeitungen, die etwas tiefer gingen im Artikel mit dem Titel. „Pussy Riot“ – „Lady Suppenhuhn“ Pornographie als Kunst. Link

Berliner Pussy Riot Aktivistin – hier bei der Demo vor der russischen Botschaft am 17.8. auf diesem Video ab der 9. Minute im Bild http://youtu.be/lh_eQck5RgA

Hier ein interessantes Video mit Vladimir Putin zum Thema Link

Bücherverbrennung Bebelplatz

%d Bloggern gefällt das: