Archive for Dezember 9th, 2012

9. Dezember 2012

Gibt es in Syrien grosse Ölschieferlagerstätten?

(Freeman)

Das syrische Ministerium für Petroleum und Mineralressourcen hatte 2010 gemeldet, es gibt Hinweise für grosse Mengen an Ölschiefer in der Region von Aleppo Khanasser, die sich auf 37 Milliarden Tonnen belaufen, mit einer Dicke bis zu 240 Meter, und das Öl darin wäre von hoher Qualität und niedrigem Schwefelgehalt. Handelt es sich hier um den wirklichen Grund für den Krieg den der Westen gegen Syrien führt? Muss deshalb Assad gestürzt werden, um den Weg für die westlichen Ölkonzerne freizumachen.

Der zuständige Minister, Sufian Allaw, sagte bei einer Tour des betreffenden Gebietes südöstlich von Aleppo, das Gestein mit eingelagerten Öl erstreckt sich auf den ersten Blick über eine Fläche von 150 Quadratkilometer und könnte ausgeweitet werden. Er wies darauf hin, das Gestein enthält Öl unterschiedlicher Konsistenz und könnte für die Stromgewinnung, die Öl- und Bauindustrie, Zementherstellung und für den Strassenbau verwendet werden, um einen signifikanten ökonomischen Einsatz zu ermöglichen.

Allaw erklärte, das Abbaugebiet wird nicht für die Landwirtschaft benutzt, ist nicht bewohnt und deshalb würde es keine Umweltprobleme geben, auch keine für das benötigte Wasser aus dem Euphrat. Der Minister fügte hinzu, sie beenden die Arbeit der ersten Phase des Projekts, in dem sie 48 Bohrungen durchführten, um die Dicke der Lagerstätte und wie viel Öl im Gestein vorhanden ist zu prüfen. Damit soll die Wirtschaftlichkeit bestimmt werden. Die Arbeiten an der Erforschung der Lagerstätte begannen im Jahre 2008.

Was für ein Zufall. Syrien ist nicht nur der Knotenpunkt und der Durchgangsweg für Öl- und Gaspipelines auf dem Weg nach Europa, sondern hat auch noch grössere Ölschieferlagerstätten. Wenn das kein Motiv für die Westmächte ist. So etwas muss unbedingt unter Kontrolle gebracht werden. Wo kommen wir da hin, wenn die syrische Regierung die Einnahmen daraus für das Land verwenden will. Das erklärt warum Assad plötzlich zum bösen Diktator umgemünzt wurde, der unbedingt weg muss, so wie Saddam Hussein. Die Ressourcen gehören der Weltgemeinschaft und nicht Syrien. Damit meint der Westen aber, sie gehören den Ölkonzernen.

Diese Meldung wurde am 29. Mai 2010 auf der Seite der „Syrian Oil & Gas News“ veröffentlicht. Zufällig begann kurz danach der sogenannte Aufstand gegen die Regierung, der wie wir mittlerweile wissen, vom Ausland inszeniert und gesteuert wird. Die „Rebellen“ sind doch gar keine Syrier, sondern angeheuerte Terroristen der Al-CIAda aus allen möglichen Ländern, mit der Aufgabe durch Terror die Regierung zu destabilisieren, Chaos zu verbreiten und Flüchtlinge zu produzieren, damit die NATO einen Grund hat als „Friedensstifter“ zu intervenieren. Deswegen ist auch Aleppo so hart umkämpft.

Was ist Ölschiefer?
http://www.saturn-minerals.de/FAQ/Thema-Oelschiefer

9. Dezember 2012

Chemiewaffen und »Patriots«

07.12.2012, ND-Kommentar

Kolumne im Neuen Deutschland

Genau einen Tag, bevor die NATO einen Militäreinsatz in der Türkei beschließt, vermelden US-amerikanische Geheimdienste, dass Assad in Syrien jetzt seine Chemiewaffen einsatzbereit mache. Was für ein Zufall. Das erinnert doch sehr an die Biowaffenlügen, mit denen die USA-Regierung vor ziemlich genau zehn Jahren den Irak-Krieg begann. Heute ist es nicht ein Colin Powell vor dem Sicherheitsrat, sondern ein anonymer Informant in der »New York Times«. Der Effekt ist der gleiche: Die deutschen Medien überbieten sich in Chemiewaffen-Panik, Obama und Westerwelle schicken Warnungen nach Syrien. Wer mag jetzt noch etwas gegen deutsche Soldaten und »Patriot«-Raketen in der Türkei sagen?

 

Fakt ist, dass es gar keinen Zusammenhang zwischen syrischen Chemiewaffen und deutschen »Patriots« gibt. Ja, das Assad-Regime verfügt sehr wahrscheinlich über chemische Waffen. Das hat im Juli sogar ein Sprecher des syrischen Außenministeriums zugegeben. Es könnte auch stimmen, dass westliche Geheimdienste jetzt beobachtet haben, wie Chemiewaffen von verschiedenen Standorten in Syrien wegbewegt und an einem anderen Ort konzentriert wurden. Das wäre aber wenig überraschend, denn natürlich will das Assad-Regime auf jeden Fall vermeiden, dass Chemiewaffen in die Hände der bewaffneten Rebellen fallen. Deshalb ist es plausibel, dass sie an die sichersten Standorte verlegt werden. Daraus aber zu schlussfolgern, dass die Waffen einsatzbereit gemacht würden, ist pure Spekulation. Hinweise darauf gibt es gar keine.

Auf der anderen Seite ist es höchst unwahrscheinlich, dass Assad seine Chemiewaffen im Bürgerkrieg einsetzt. Er weiß genau, dass der Westen dann sofort militärisch eingreifen und somit jeder Chemiewaffeneinsatz das sofortige Ende seines Regimes bedeuten würde.

 

Und es ist, militärisch betrachtet, ein schlechter Witz, dass nun ausgerechnet das Raketenabwehrsystem »Patriot« Schutz vor den Chemiewaffen Assads bieten soll. Denn die Raketen sind ausschließlich geeignet, ballistische Raketen oder Flugzeuge abzufangen. Und niemand – auch das Weiße Haus nicht – wird ernsthaft annehmen, dass Assad eine Scud-Rakete mit Giftgas auf Rebellen abschießen würde. Die militärische Waffe der Wahl wären dann Granaten oder Bomben, die mit Giftgasen bestückt sind. Davon abgesehen geht nicht einmal Ankara selbst davon aus, dass Assad die Türkei vorsätzlich angreift – nicht mit dem sporadischen und irrtümlichen Artilleriebeschuss der letzten Wochen und erst recht nicht mit Marschflugkörpern, die dann auch noch Giftgase transportieren.

Wir sollten uns hüten, jetzt auf das Chemiewaffen-Getöse einzusteigen und damit einen Bundeswehreinsatz samt »Patriot«-Stationierung in der Türkei zu rechtfertigen. Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun – genauso wenig, wie es vor zehn Jahren Biowaffen in Irak gab. Und wir sollten nie vergessen, dass der Irak-Krieg, der mit einer Biowaffenlüge begann, mit über 500 000 Toten endete und ein Land hinterlassen hat, das sich absehbar nicht von den Folgen erholen wird.

9. Dezember 2012

(Junge Welt) Neuer Angriffskrieg – Raket

(Junge Welt) Neuer Angriffskrieg –
Raketen und Truppen für die Türkei –
Von Gastkommentar von Sevim Dagdelen –
Die Bundesregierung hat beschlossen, bis zu 400 Bundeswehrsoldaten und Luftabwehrraketen in die Türkei zu entsenden. Zudem will sie vom Bundestag die seit Monaten stattfindenden AWACS-Flüge mit deutscher Besatzung absegnen lassen. Die Begründung, die Verteidigungsminister de Maizière hierzu gab, ist deutlich: Die Aufklärungsflüge würden zukünftig in einem »mandatspflichtigen Umfeld« stattfinden. Das heißt: als Teil einer bewaffneten Auseinandersetzung, die erwartbar ist.
http://www.jungewelt.de/2012/12-07/034.php?sstr=Sevim%7CDagdeln

9. Dezember 2012

[diefreiheitsliebe] Kein Nobelpreis für

[diefreiheitsliebe]
Kein Nobelpreis für die EU – Kritik wächst!
Kritik an der Entscheidung kam nicht nur von Amnesty International, auch drei ehemalige PreisträgerInnen, der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu, der argentinische Menschenrechtler Adolfo Peréz Esquivel und die nordirische Friedensaktivistin Mairead Maguire forderten in einem gemeinsamen Schreiben die Stockholmer Nobelstiftung auf, die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU zurückzuziehen. http://diefreiheitsliebe.de/frieden/kein-nobelpreis-fur-die-eu-kritik-wachst

9. Dezember 2012

[diefreiheitsliebe] Kein Nobelpreis für

[diefreiheitsliebe]
Kein Nobelpreis für die EU – Kritik wächst!
Kritik an der Entscheidung kam nicht nur von Amnesty International, auch drei ehemalige PreisträgerInnen, der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu, der argentinische Menschenrechtler Adolfo Peréz Esquivel und die nordirische Friedensaktivistin Mairead Maguire forderten in einem gemeinsamen Schreiben die Stockholmer Nobelstiftung auf, die Verleihung des Friedensnobelpreises an die EU zurückzuziehen. http://diefreiheitsliebe.de/frieden/kein-nobelpreis-fur-die-eu-kritik-wachst

9. Dezember 2012

Gefährlicher Scheideweg: Die NATO-Raketen in der Türkei zielen auf Syrien

( http://www.globalresearch.ca/nato-missiles-in-turkey-pointing-at-syria/5314251 )
Die NATO hat die Aufstellung in den USA hergestellter Patriot-Raketen entlang der türkischen Grenze (zu Syrien) beschlossen und behauptet, diese Maßnahme diene nur der
„Verteidigung“. [s. dazu auch  http://news.yahoo.com/nato-warns-syria-not-chemical-weapons-101125045.html ] Syrien bekämpft nun schon seit zwei Jahren Terroristen, die von
der NATO, der auch die Türkei angehört, bewaffnet, finanziert und ausgerüstet werden.
Die Türkei hat eingestanden, dass sie ausländische Kämpfer beherbergt und ihnen logistische Unterstützung gewährt [s.  http://www.reuters.com/article/2012/07/27/us-syria-crisiscentre-idUSBRE86Q0JM20120727 ], damit sie ungehindert über die Grenze nach Syrien
einsickern können; viele dieser Kämpfer geben offen zu, Al-Qaida anzugehören. [s. dazu
auch http://landdestroyer.blogspot.de/2012/10/nato-using-al-qaeda-rat-lines-to-flood.html ]
Trotzdem hat Syrien immer streng darauf geachtet, jede Konfrontation mit der Türkei zu
vermeiden.
Im Gegensatz dazu fliegt die Türkei seit Jahren Bombenangriffe auf Dörfer in benachbarten Staaten, in denen sie kurdische Kämpfer vermutet; sie führt auch Bodenangriffe durch,
die in den westlichen Medien als „Strafaktionen“ verharmlost werden. Obwohl die Nachbarstaaten gegen diese wiederholten völkerrechtswidrigen Überfälle des NATO-Mitgliedes
Türkei regelmäßig protestieren, sind die Vereinten Nationen bisher nicht dagegen eingeschritten; auch die so genannte „internationale Gemeinschaft“ hat nichts dagegen unternommen.
Im Oktober 2011 war in McClatchy-Zeitungen (s. http://de.wikipedia.org/wiki/The_McClatchy_Company ) unter der Überschrift „Die Türkei dringt in den Irak ein, weil kurdische Rebellen 26 türkische Soldaten getötet haben“ zu lesen: [Der Artikel ist aufzurufen unter
http://www.miamiherald.com/2011/10/19/2461652/turkey-invades-iraq-after-kurdish.html .]
„Am Mittwoch führte die Türkei mit eigenen Truppen und Kampfjets im Irak eine Strafaktion gegen kurdische Rebellen durch, die bei mehreren Angriffen in der südtürkischen
Provinz Hakkari mehr als 25 türkische Soldaten getötet hatten. Es war der erste gewaltsame Grenzübertritt seit fünf Jahren, bei dem türkischen Truppen Jagd auf kurdische
Guerillakämpfern machten, die sich nach Angaben der Türkei im Norden des Iraks verstecken.“
Einen Monat vorher hatte die Türkei Dörfer im Norden des Iraks bombardiert. [s. http://www.reuters.com/article/2011/09/04/us-turkey-kurds-idUSTRE7830YK20110904 ]  Im  Juni
2012 berichtete die BBC unter der Überschrift „Die Türkei fliegt neue Luftangriffe auf kurdische Rebellen im Irak“ zu lesen: [s. http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-18570036 ]
„Das türkische Militär hat weitere Luftangriffe gegen kurdische Rebellen-Basen im nördlichen Irak bestätigt.
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Friedenspolitische  Mitteilungen  aus  der
US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein
LP 205/12 – 09.12.12

9. Dezember 2012

[antikrieg.com] Jason Ditz / antiwar new

[antikrieg.com]
Jason Ditz / antiwar news – Pentagon erwägt Optionen für Angriff auf Syrien
Mehrere verschiedene Pläne stehen zur Debatte, darunter die volle Besetzung von Syrien, welche nach offiziellen Schätzungen 75.000 Mann erfordern würde, nur um die chemischen Waffen sicherzustellen, und viele Zehntausende mehr für die unbefristete „friedenserhaltende“ Operation, die sich mit Sicherheit daran anschließen würde.
http://antikrieg.com/aktuell/2012_12_08_pentagon.htm

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