Pläne für die geplante Rückholung der 126.000 Fässer, um Monate zurückgeworfen. Und es geht um Zeit. Es ist völlig offen, wie lange die Standsicherheit des Bergwerks gewährleistet werden kann. Kommt es zum Einsturz von Teilen, greift ein Notfallkonzept. Und das wiederrum könnte die Flutung von Hohlräumen bedeuten, nach der eine Rückholung technisch unmöglich wird.
Um Informationen für die beabsichtigte Räumung des havarierten Endlagerbergwerks Asse-2 zu sammeln, sollte Kammer 7 in 750 Metern angebohrt werden. Doch über Monate wurde der Lagerplatz von tausenden Tonnen Atommüll nicht gefunden. Nun gesteht der Betreiber ein: die Kammer ist wie der gesamte Salzstock abgesackt. In der kommenden Woche soll sich der Bundestag mit dem Gesetz zur Beschleunigung der Atommüllbergung befassen. Atomkraftgegner beharren auf der RÜckholung und fordern Beschleunigung. http://www.contratom.de/2012/11/30/asse-bohrung-verfehlt-ziel-atommullkammer-abgesackt/