Strom aus Müll in der Türkei

Müll wird in der Türkei üblicherweise auf Deponien gekippt und liegt dann dort mehrere Jahrzehnte. Insbesondere bei Bio-Müll entstehen auf den Deponien große Mengen Methan-Gas, das in die Atmosphäre entweicht und das Klima schädigt. Eine hochmoderne Anlage im türkischen Adana fängt das Gas auf und erzeugt daraus auf umweltfreundliche Weise Strom. Das schützt das Klima und bringt Einnahmen.
Der Investor, ein 60-jähriger türkischer Unternehmer, hat viel privates Geld investiert, um seine Landsleute von Mülltrennung, Müllvermeidung und umweltfreundlicher Energiegewinnung zu überzeugen. Insbesondere die moderne Technologie (Trockenfermentation statt Nassfermentation) sorgt dafür, dass die Anlage hocheffizient arbeitet. Auch deshalb unterstützen die türkische Umweltbank und die deutsche KfW Entwicklungsbank das Projekt mit 26 Millionen Euro. GLOBAL 3000 hat sich die Anlage in Adana angesehen und erlebt, dass das Projekt mehr ist als ein Vorzeigebetrieb .