Archive for April, 2011

6. April 2011

2 U.S. Naval Vessels Pull Out of Japan

2 U.S. Naval Vessels Pull Out of Japan Due to Radiation Fears–

Two US Navy ships pulled out of the Japanese base at Yokosuka due to fears over rising radiation, Fox News Channel reported Monday.

The USS George Washington and the USS Lassen left the base, which is located south of Tokyo, as a precautionary measure „to ensure a state of readiness in the long term for the defense of Japan,“ the US Navy said in a statement.

The USS George Washington, which is a Nimitz-class aircraft carrier, was removed from the area for regularly scheduled maintenance, a military official told Fox News. The USS Lassen is an Arleigh Burke-class destroyer.

Last week, the US Navy moved the carrier USS Ronald Reagan away from the Japanese coast on concerns radioactive material was blowing in its direction, but later moved it back.
Earlier, the State Department said it was making potassium iodide available to US government workers and their dependents located in the vicinity of the troubled nuclear plant at Fukushima.
http://world.foxnews.mobi/quickPage.html?page=26179&external=803273.proteus.fma

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2 US Naval Vessels Pull Out of Japan Due to Radiation Fears FOX News – March 21, 2011 The USS George Washington and the USS Lassen left the base, which is located south of Tokyo,

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http://www.PeaceNoWar.net

6. April 2011

Amerikas Gewerkschaften zeigen wieder ihre Kraft

Amerikas Gewerkschaften zeigen wieder ihre Zähne
Republikanische Ultras wollten US-Gewerkschaftsbewegung endgültig zerschlagen. Stattdessen haben sie zu ihrer Renaissance beigetragen.
http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/647900/Amerikas-Gewerkschaften-zeigen-wieder-ihre-Zaehne

5. April 2011

artstrike.de – Sins & Virtues by Jennifer Baumeister & Cheryl Bleakley



Artstrike – Gegen Rassismus, Kriege und Umweltzerstörung
 

Ausstellung mit Jennifer Baumeister und Cheryl Bleakley
Vernissage am 8. April 2011 um 19 Uhr

Ausstellung vom 9. April bis zum 30. April
tgl. ausser Sonntag ab 18 Uhr

Die gezeigten Arbeiten sind Teile einer gemeinschaftlichen
Installation zweier Künstlerinnen.

Jennifer Baumeister – Bilder von Kindersoldaten
als Unterstützung für den Gulu Marsch 2011

http://www.coopberlin.de/events/sins+virtues/index.html

Coop Anti-Kriegs Cafe, Rochstr. 3
http://www.coopcafeberlin.de

artstrike.de
berlinsoundstrike.org

5. April 2011

Demos New York /San Francisco 8/9. April

Demonstrationen – New York am Samstag, 9. April
in San Francisco am Sonntag, 10. April
http://nationalpeaceconference.org
Sehr grosses US-Bündnis organisiert
gegen Kriege – Gegen Islamophobie – Für Gewerkschaftsrechte
Unterstützt auch von zahlreichen Gewerkschaften
und 100 Imanen aus Moscheen in NYC u. New Jersey rufen zur Teilnahme auf
Hunderte von Organisationen unterstützen
http://nepajac.org/Apri9Endorse.htm

4. April 2011

Atomenergie Interview mit dem Insider Holger Strohm in der (unzensierten) portugiesischen Presse

Abgedruckt in Costa a Costa am 15. Oktober 2005

Holger Strohm gilt als gefürchteter und erfolgreicher Atomgegner Deutschlands. Er lehrte die Atomindustrie das Fürchten und avancierte auf diese Art schnell zum Staatsfeind. Vor dem Innenausschuss des Deutschen Bundestages sagte er als Experte zur Reaktorökonomie und zur Reaktorsicherheit aus. Er beriet den Vorsitzenden des einflussreichen amerikanischen Senatsausschusses („US-Senate Committee on Government Operations“) über Atombombenexport und Nuklearterrorismus. Von seinen Dutzend Büchern über die Gefahren der Atomenergie sticht sein Buch „Friedlich in die Katastrophe“ heraus. Als es 1973 mit rund 500 Seiten zum ersten Mal erschien, wurde es vom „Stern“ als „Bibel der Atomgegner“ bezeichnet. Sowohl der schwedische Ministerpräsident Olof Palme, als auch der dänische Ministerpräsident Anker Joergensen beriefen sich in ihrer ablehnenden Haltung zur Atomenergie ausdrücklich auf „Friedlich in die Katastrophe“. Palme hielt bei mehreren Debatten im schwedischen Parlament (schwedisch: „Riksdagen“) wiederholt das Buch in die Höhe und verwies auf die ungelösten Probleme der Reaktorsicherheit und des Atommülls.

1981 erschien das völlig neu überarbeitete „Friedlich in die Katastrophe“ im Großformat mit 1300 Seiten und rund 4000 Literaturangaben. Von beiden Ausgaben zusammen wurden 300 000 Bücher verkauft. 4000 Exemplare gingen per Einschreiben an alle Abgeordneten und an die Verantwortlichen in Regierungen, Bundesämtern, Kirchen, Gewerkschaften, Wissenschaft, Kultur, Medien und Verbände in der Bundesrepublik, der DDR, der Schweiz und in andere Länder, damit die verantwortlichen Personen nie wieder sagen könnten, sie hätten mal wieder von Alledem nichts gewusst.

CaC: Ex-Finanzminister Eduardo Catroga stellte in O Diabo fest: Der Rückgriff auf die Atomenergie ist unausweichlich (>>O recurso ao nuclear è inevitafel<< 17.8.2005, pg.12). Stimmt das?

HOLGER STROHM: 1978 hielt ich in Luzern (Schweiz) einen Vortrag mit dem Titel „Kernenergie – sicher? – sauber? – unerschöpflich? – wirtschaftlich?“. Bürgerinitiativen verkauften in der Schweiz und in Deutschland über eine Million Exemplare des Vortrages (ca. 32 Seiten mit allen Abbildungen) für damals 50 Esc. Schon 1978 stand fest, dass die Atomenergie weder sicher, noch sauber, noch unerschöpflich und schon gar nicht wirtschaftlich ist.

CaC: Eduardo Catroga argumentiert, wenn die Ölpreise weiter ansteigen werden, kämen wir um die Nuklearenergie nicht herum.

HOLGER STROHM: Wenn der Anteil des Öls durch Uran ersetzt würde, so wären die Uranvorräte noch schneller verbraucht als die des Öls. Ursprünglich hatte man vor, mit dem „Schnellen Brüter“, der sich sein Uran selbst erbrütet und den Brennstoff immer wieder vervielfacht, vom Öl unabhängig zu werden. Doch der „Schnelle Brüter“ war ein kompletter Reinfall. Der Super-Phönix in Frankreich erbrütete keinen zusätzlichen Brennstoff, sondern verschlang zehn Milliarden Euro. Der Schnelle Brüter in Kalkar (Deutschland) durfte nicht in Betrieb gehen, da man eine nukleare Explosion befürchtete und die Sicherheitsprobleme unlösbar erschienen.

CaC: Aber Atomstrom, so z.B. aus Frankreich, ist billig. Ist das kein Argument?

HOLGER STROHM: Atomstrom ist die teuerste Energie überhaupt. Sie wird billig gemacht, weil die Bevölkerung die Rechnung bezahlt und das Risiko trägt. In Deutschland wurde die Atomenergie mit mindestens 100 Milliarden Euro aus Steuergeldern subventioniert. Im Falle eines großen Unfalls treten Schäden von Dutzenden Billionen Euro auf, ganze Landstriche und Länder werden für immer unbewohnbar. Um diese Risiken zu versichern, würden private Versicherungs-Gesellschaften Prämien verlangen, die die KWh auf über zwei Euro Kosten treiben würde, stellte das renommierte Schweizerische „Prognos-Institut“ in Basel in einer von der deutschen Bundesregierung finanzierten umfangreichen Studie fest. Hinzu kommen astronomisch hohe Kosten von Billionen und Billionen Euros für die „sichere“ Entsorgung des hochradioaktiven Mülls, der für 20 Millionen Jahre strahlt und absolut sicher aus der Umwelt ferngehalten werden muss. Das „Wall Street Journal“ empfiehlt nicht umsonst „Hände weg vom Atom!“. Und die „Financial Times“ dokumentierte, die Nukleartechnologie sei der „kostspieligste Fehler der britischen Industriegeschichte“ gewesen.

CaC: Aber die Atomindustrie rettet das Klima, also hat sie nicht nur Nachteile.

HOLGER STROHM: So argumentiert die Atomindustrie, da ein Atomkraftwerk (AKW) kein Kohlendioxid ausstößt. Aber um ein Kernkraftwerk zu bauen, benötigt man viel Energie zur Errichtung der Infrastruktur, der Gebäude und der Anlagenausrüstung. Diese Energie kommt oft aus Kohlekraftwerken, die dabei viel Kohlendioxid ausstoßen. Außerdem werden beim Abbau des Uranerzes und insbesondere bei der Anreicherung des Urans enorme Mengen Energie benötigt. Der hierbei anfallende Kohlendioxidausstoß ist in etwa mit dem Betrieb eines modernen Blockheizkraftwerks vergleichbar, dass die Wärmeenergie zur Heizung nutzt und mit dem heißen Dampf zwei hintereinander geschaltet Turbinen zur Stromerzeugung betreibt. Hinzu kommt ein weiterer Nachteil. In Atomkraftwerken wird das radioaktive Krypton-85 erzeugt, dass sich nicht zurückhalten lässt und somit zwangsläufig frei wird. Krypton ist Dutzende Male schädlicher für das Klima als Kohlendioxid. Und jegliche Energie, die zum Einsatz kommt, wandelt sich in Wärme um, und heizt die Atmosphäre zusätzlich auf.

CaC: Aber Atomkraftwerke sind doch zumindest im Normalbetrieb sauber.

HOLGER STROHM: Atomkraftwerke benötigen sehr viel Kühlwasser, das sie erhitzen und radioaktiv kontaminieren. In jedem Atomkraftwerk werden rund 1200 radioaktive Substanzen erzeugt, von denen sich einige nicht zurückhalten lassen. Deshalb dürfen selbst sogenannte „moderne nukleare Kraftwerke“ im Normalbetrieb Billiarden von Becquerel Strahlung an die Umwelt abgeben. Diese Strahlung verursacht Krankheit, Krebs, Genschäden und Tod und führt dazu, dass die Krebsraten in den Gebieten um Atomkraftwerke hochschnellen.

CaC: Ist das beweisbar?

HOLGER STROHM: Um das AKW Krümmel (Geesthacht), 14 km von Hamburg entfernt, herrscht die höchste Leukämierate bei Kleinkindern weltweit. Die Wissenschaftler, die das AKW dafür verantwortlich machten, wurden kaltgestellt. Die Leukämie-Kommission, die von der Regierung eingesetzt wurde, um die Ursachen zu ermitteln, trat unter Protest zurück, da sie von der Rot/Grünen-Landesregierung nur behindert wurde. Der Präsident der Leukämie-Kommission, Prof. Dr. Otmar Wassermann, äußerte den Verdacht, dass im angeschlossenen Forschungszentrum Geesthacht, verbotene Experimente mit Kleinstatombomben durchgeführt worden sind, die zu einem verheerenden Unfall führten. Jedes Atomkraftwerk eignet sich hervorragend, um Materialien für Atombomben abzuzweigen und dient somit der Weiterverbreitung von Atomwaffen. Bereits heute stehen ca. 50 Nationen im Verdacht über Atombomben zu verfügen. Dank der Politik von Präsident George W. Bush sehen viele Länder nur noch eine Möglichkeit sich von amerikanischen Aggressionen zu schützen – durch Langstreckenraketen und nukleare Sprengkörper. Automatisch steigt das Risiko eines nuklearen Schlagabtausches mit jedem zusätzlichen AKW.

CaC: Worin sehen Sie die Hauptgefahr?

HOLGER STROHM: Neben den ungelösten Fragen des Nuklearterrorismus, des Atommülls – für den es noch immer kein sicheres Endlager gibt, ist die künstlich erzeugte Radioaktivität eine große Gefahr für die Menschheit. In einem AKW wird jährlich pro Mega-Watt-Leistung eine vergleichbare radioaktive Strahlung von einer detonierten Hiroshima-Bombe erzeugt. Demnach produziert ein 1300 MW-Reaktor in sechs Jahren die Radioaktivität von 7800 detonierten Hiroshima-Bomben. Um diese hochgefährliche Radioaktivität zurückzuhalten, darf es keine menschlichen oder technischen Fehler geben. Die Atomkraftwerke müssen vor Sabotage und Terrorismus geschützt werden. Doch das ist unmöglich. Denn bereits mit einer Panzerfaust lässt sich jedes Atomkraftwerk weltweit bis zum Super-GAU (Größter Anzunehmender Unfall) zerstören. Erschwerend kommt hinzu, dass in den USA rund 250 schwerwiegende Sicherheitsmängel verschwiegen und manipuliert wurden, um sich Betriebsgenehmigungen zu erschleichen. Doch auf diese verfälschten Reaktorsicherheitsunterlagen, sowie auf die amerikanische Sicherheitsphilosophie stützen sich die westliche Welt und ihre Genehmigungsbehörden.

CaC: Aber zumindest sind unsere Atomkraftwerke doch sicherer als die der Russen.

HOLGER STROHM: Selbst das ist nicht sicher, denn jedes Land, das Atomkraftwerke baut, behauptet, ihre seien die sichersten der Welt. Gerade Tschernobyl galt als modernes und besonders sicheres AKW. So sagte Richard Webb, der das erste AKW der USA mit entwarf und Atomanlagen in der ganzen Welt überprüft: „Jedes Reaktordruckgefäß kann bersten… Ich habe berechnet, dass beim Bersten des Druckbehälters sein 100 Tonnen schwerer Deckel 500 Meter hoch geschleudert werden kann und dabei das Reaktordruckgebäude vollständig zerstört wird. Ich habe auch viele Gutachten über Reaktoren in der Bundesrepublik erstellt… In vieler Hinsicht sind die Reaktoren der BRD unsicherer als die vom Tschernobyl-Typ.“

CaC: Was waren denn die Ursachen des Tschernobyl-Unfalls und was hatte das für Folgen?

HOLGER STROHM: Heute glaubt man, dass die Ursache ein Erdbeben war, durch dass die Kühlstränge abrissen, so dass sich das Urangemisch aufheizte, explodierte, kilometerhoch aufstieg und sich durch starke Winde um den ganzen Globus verteilte. Die Folgen nur in Weißrussland, der Ukraine und Russland waren verheerend. Bisher sollen rund eine halbe bis eine Millionen Menschen gestorben sein, ca. zehn Millionen Menschen sind krank und es kommen immer mehr Kinder mit genetischen Schäden zur Welt. Die genauen Zahlen sind geheim und werden nicht veröffentlicht.

CaC: Kürzlich hatte die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) der UNO eine Studie veröffentlicht, in der es heißt, dass nur wenige Dutzend Menschen in Tschernobyl gestorben sind. Und zwar nicht an Radioaktivität, sondern an Hysterie.

HOLGER STROHM: Ich behaupte, dass die UNO, IAEA und andere Organisationen vollständig von der Atommafia kontrolliert werden, die sich sogar in Behauptungen versteigen wie Radioaktivität sei gesund, sie stimuliere das Immunsystem. Demzufolge wäre der Gesundheitszustand der Bevölkerung in Tschernobyl heute besser als jemals zuvor. Noch schlimmer: Solch ein Müll wird von so genannten seriösen Medien nur zu gerne verbreitet.

CaC: Wollen Sie damit unterstellen, dass die Medien das Volk belügen?

HOLGER STROHM: Sicherlich und das ist nun wirklich nichts Neues. Es existieren wissenschaftliche Studien, die beweisen, dass in den europäischen Medien zu 80 Prozent positiv über Atomenergie und Genmanipulation berichtet wird, obgleich 80 Prozent der Bevölkerung weder genmanipulierte Nahrungsmittel noch Atomstrom will. Mit dieser positiven Dauerberieselung soll die Akzeptanz für diese Todestechnologien erhöht werden.

CaC: Aber der Westen hätte doch solch eine Katastrophe wie in Tschernobyl besser im Griff als der russische Staatsapparat?

HOLGER STROHM: Tschernobyl war ein Militärreaktor, in dem waffenreines Plutonium erzeugt wurde. Deswegen wurden die Brennelemente (in denen sich die Urantabletten befinden) wöchentlich ausgetauscht. In Deutschland befinden sich die Brennelemente bis zu sechs Jahren im Reaktor. Sie werden mit größerem Abbrand gefahren, dadurch vervielfacht sich die Intensität der Strahlung. Einige der deutschen Atomkraftwerke sind erheblich größer als der Tschernobyl-Reaktor. Das alles kann unter ungünstigen Umständen tausendmal mehr an Radioaktivität bedeuten als beim russischen Unglücksreaktor. Hinzu kommt: Der Tschernobylreaktor wurde mit Graphitstäben gesteuert, die in Brand gerieten und die Strahlung kilometerweit in die Höhe trieben. Die westlichen Reaktoren werden mit einer unbrennbaren Borlösung gesteuert. So würde in Deutschland, die freiwerdende Strahlung nicht in große Höhen aufsteigen, sondern in Bodenhöhe von dem Wind als absolut tödliche Wolke vor sich hergetrieben. Große Teile Deutschlands und anderer Länder würden unbewohnbar werden, Millionen Menschen würden sofort sterben und weitere Millionen dahinsiechen und langsam sterben. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bevölkerungsdichte in Mitteleuropa zehnmal höher ist, als in der Unglücksregion von Tschernobyl.

CaC: Was kann man denn bei solch einem Unfall tun?

HOLGER STROHM: Leider nichts! Die Verantwortlichen werden per Hubschrauber evakuiert – das Volk verreckt! Nur eines würde helfen, sofort das verseuchte Gebiet verlassen. Doch da man bereits verseucht ist und von Innen und Außen strahlt, muss man nach geheimen Plänen daran gehindert werden, das Gebiet zu verlassen. Brücken und Straßen werden gesperrt. Aber ob das Ganze dann überhaupt noch funktioniert, wage ich zu bezweifeln.

CaC: Wieso meinen Sie das, und was passiert dann mit den Leuten?

HOLGER STROHM: CIA-Reports über atomare Unfälle in der Sowjetunion – lange vor Tschernobyl – berichteten über die Opfer, von denen sich die Haut ablöse und in Fetzen von Gesicht und Händen herunterhänge, wie sie von Geschwüren aufgefressen würden, unter Blutdurchfall und Bluterbrechen leiden. Eine Beschreibung des „Englisch medizinischen Forschungsrat“ über Strahlenopfer bei Menschen, die nicht sofort sterben, zeigt, dass nach einer solchen Strahlenkatastrophe alles zusammenbricht: „Von der dritten Woche an entstehen kleine, zu Blutungen neigenden Risswunden auf der Haut und im Mund. Gleichzeitig treten Geschwüre im Mund und in den Gedärmen auf. Die Nahrungsaufnahme durch den Mund wird unmöglich, und die Wunden entzünden sich immer mehr. Durch dauernden Durchfall, begleitet von hohem Fieber, wird der Patient vollkommen entkräftet. Die Haare fallen in Büscheln aus, und Delirien können folgen. Die Anzahl der roten Blutkörperchen geht zurück und die der weißen hat ihren größten Tiefpunkt erreicht. In diesem Stadium sterben die meisten Patienten unmittelbar oder erholen sich noch kurzfristig und sterben dann einige Wochen später. Wenn der Tod nicht einsetzt, folgt etwas Schlimmeres: Weiterleben, verbunden mit laufender Gewichtsabnahme, Verkrüppelungen, maßlose Schmerzen, Anfälligkeit gegen Krankheiten und Infektionen, Krebs und Leukämie, Verkürzung der Lebenserwartung, Beeinträchtigung der Geschlechtsorgane und Keimzellen, die wenn überhaupt noch zeugungsfähig, nur Missgeburten hervorbringen können.“ Bei einer starken radioaktiven Verseuchung ist ein schneller Tod das gnädigste Schicksal, stellten amerikanischen Spezialisten in Tschernobyl fest. Sie kommentierten: „Wir waren hilflos und konnten nicht helfen. Unser einziger Trost für die Schwerkranken ist, ihr Tod kam immer als Erlösung!“

CaC: Was gibt es denn für Alternativen?

HOLGER STROHM: Neben den Alternativtechniken wie Wind, Wasser, Sonne und Biomasse müssen wir lernen, sparsamer mit Energien umzugehen und neue Technologien zu nutzen, die den Energiebedarf auf einen Bruchteil senken. Aber die Energiemonopole sind skrupellos und behindern alles, was ihre Profite gefährdet. Hinzu kommt: Weder die Menschheit, noch ihre Bedürfnisse dürfen weiter wachsen, sonst gerät diese Welt aus den Fugen. Und da die Armen und Verhungernden sich nicht einschränken können, müssen es die Reichen tun. 800 Personen dieser Erde besitzen die Hälfte aller Reichtümer und deswegen besitzen Milliarden Menschen nichts. Das Vermögen der zwei reichsten Milliardäre würde ausreichen, damit kein Mensch mehr auf diesem Globus hungern muss und um eine einfache medizinische Versorgung zu garantieren. In unserer Gesellschaft ist etwas nicht in Ordnung, wenn täglich 30 000 Menschen verhungern, während die reichen Länder dieser Welt die restlichen Energien und Reichtümer in einem Feuerwerk verpulvern.

4. April 2011

US-media silenced over Bahrain

President of Bahrain’s Center for Human Rights Nabeel Rajab says the US media have been ordered not to cover news on the government’s brutal crackdown on Bahraini people.

Reports from the Center’s colleagues in the United States say “In the US some news agencies and TV stations were asked not to report on Bahrain and not to embarrass [President Barack Obama’s administration,” Rajab told Press TV.

He went on to say that the US and the Western governments have chosen to keep silent over ongoing atrocities in Bahrain due to their support for the country’s authoritarian regime.

According to unconfirmed reports, over 420 people have been arrested during ongoing protests in the kingdom, Rajab pointed out.

The Bahraini protesters continue to demand the ouster of the 200-year-old-plus monarchy as well as constitutional reforms.

At least 25 people have been killed and about 1,000 others injured during the government-sanctioned crackdowns on peaceful demonstrators.

Joined recently by police units and troops from Saudi and the United Arab Emirates, the Bahraini government forces have launched a deadly crackdown on the popular revolution that began to sweep the Persian Gulf island on February 14.

The Saudi-backed forces have recently been sighted while destroying religious and historical monuments of the Muslim Persian Gulf state.

On Wednesday, the Human Rights Watch accused Bahraini forces of using violence against people that had already received injuries during earlier attacks.

The rights body said it had documented several cases in which the forces had „severely harassed or beaten“ patients under medical care in the country’s Salmaniya hospital in Manama.

ASH/MB/ Press TV

4. April 2011

Der wahre Grund von Tschernobyl? – Arte, 14.10.1998

Teil 2
http://www.youtube.com/watch?v=cphzzePpX7o
Teil 3
http://www.youtube.com/watch?v=cphzzePpX7o

In einer Fernsehsendung (Der wahre Grund von Tschernobyl, Arte, 14.10.1998) kamen andere Fakten zutage. Laut Augenzeugenberichten, die bisher kaum bekannt waren, sollen die Mitarbeiter des Kernkraftwerks zunächst einen kräftigen Stoß verspürt haben: Der Fußboden bebte, die Wände wackelten, Putz fiel von den Wänden. Dann erst sei der Reaktor außer Kontrolle geraten. Es gelang offenbar nicht mehr, ihn rechtzeitig herunterzufahren.

Seismographische Aufzeichnungen belegen, so Arte, dass ca. 20 Sekunden vor dem Explodieren des Reaktors ein Erdstoß gemessen wurde. Dieser war zwar nicht sonderlich stark, doch sein Zentrum lag direkt unterhalb des Reaktors, in einer Tiefe von nur 400 Metern. Dies kann nach Aussage von Experten direkt im Zentrum des Bebens dieselbe Wirkung wie ein schweres Erbeben hervorrufen.

Es genügt, wenn in einem Kernkraftwerk ein Teil der Kühlrohre ausfällt, um einen Unfall hervorzurufen. In Tschernobyl war die Mehrzahl der Rohre in bizarrer Weise verbogen und abgerissen worden. Teile des Reaktorgebäudes waren wie durch riesige „Scherkräfte“, wie die Erdbebenforscher sagen würden, verschoben worden, während andere fast unversehrt stehen blieben. Auch dies eine typische Erscheinung, wie sie bei einem Erbeben auftreten kann.

Alles entwichen?

Nach Aussage der in dieser Sendung befragten russischen und ukrainischen Wissenschaftler entwich bei diesem Unfall die im Reaktor enthaltene Radioaktivität fast völlig. Auch dies würde im Gegensatz zur bisher gültigen Meinung stehen, wonach nur ein Teil entwichen wäre.

Bleibt die Frage: Weshalb, wenn es denn so gewesen wäre, wurde uns dies bis heute weitgehend vorenthalten?

Atomkraftwerke werden immer an Flüssen gebaut, um eine Kühlmöglichkeit zu haben. Doch oftmals suchen sich Flüsse für ihren Lauf Erdverwerfungen, an denen wiederum Erbeben überdurchschnittlich häufig auftreten. So steht z. B. der litauische Reaktor Ignalina auf drei Bruchlinien gleichzeitig.

Würde sich diese Version des Unfallhergangs bestätigen, dann wäre allein dies ein Grund, sämtliche Reaktoren der Welt schnellstmöglich vom Netz zu nehmen.

Wurde der GAU in Tschernobyl also bereits genauso wie später der GAU von Fukushima durch ein Erdbeben ausgelöst? Tschernobyl war in gewisser Weise eine Warnung vor noch weit Schlimmerem, vor allem bei Reaktoren, die man in Erdbebengebiete baute wie in Japan. Damals schrieben wir: „Dann wäre allein dies ein Grund, sämtliche Reaktoren der Welt schnellstmöglich vom Netz zu nehmen“. Doch das Gegenteil geschah.

1. April 2011

British government seeks new powers to ban demonstrations

In the aftermath of last week’s Trades Union Congress demonstration in London, when around 500,000 people marched in opposition to the Conservative/Liberal-Democrat government’s £85 billion austerity and cuts package, the British government has launched a new campaign to curtail the right to protest.

Elementary rights are being threatened on the basis of incidents of vandalism and disorder, which took place away from the demonstration—mainly at venues associated with wealth and privilege, including the Ritz Hotel, banks and high street shops.

On Monday, Conservative Home Secretary Theresa May announced in an emergency House of Commons briefing that plans were being urgently considered, including giving the police new powers to issue “banning orders” to prevent people from attending rallies and marches. Other measures to be considered include giving the police further stop-and-search powers, forcing those attending protests to remove face-scarves, masks and balaclavas. Outlining the proposals, May said, “If the police need more help to do their work, I will not hesitate in granting it to them”.

The opposition Labour Party gave its support for such a crackdown. Shadow Home Secretary Yvette Cooper said, “These incidents have been increasing every time there is a crowd event and frankly people are fed up of it”.

Labour MP Keith Vaz called for “bold and radical” measures to be introduced, stating, “We simply cannot go on like this…. It is for the police to tell us what needs to be done”.

Police powers are set to be extended as early as next month in time for the Royal wedding in London. Metropolitan Police Assistant Commissioner Lynne Owens told the BBC that these powers could be granted under Section 47a of the Terrorism Act 2000—directly linking domestic political protest with terrorism.

Despite the saturation media coverage given to these episodes, the most violent confrontations were, in fact, instigated by the police, who began kettling several thousand peaceful protesters who had gathered in Trafalgar Square.

Of the 201 people who were arrested on Saturday, 149 people have been charged with offences so far. The vast majority of these (138) were involved in a peaceful occupation of the luxury Fortnum & Mason store. The 138 have been charged with aggravated trespass. The brutal treatment meted out by the police was described in Wednesday’s Guardian by one of those arrested. She described how “we were dragged away, arrested and taken to police stations around London”.

One of the protesters incarcerated was 15 years old.

“That protester, like me and many others, was locked in a cell for nearly 24 hours on the basis of evidence that was never presented to solicitors—solicitors who were not contacted until the next morning. In the early hours of the morning we were unexpectedly woken up and told to take off our clothes. When we asked why, we were simply told that the police had the right to seize our clothes and would be doing so”.

“Despite the fact that not a single protester was charged with a violent offence, or damage to property”, the police also took their mobile phones, along with DNA samples and fingerprints, she said.

Matt Foot, a criminal defence solicitor, commented, “It is unprecedented to arrest so many people for simply protesting peacefully in a building. And then it is intimidating to keep peaceful protesters for so long at the police station and then charge them so quickly without reviewing the evidence first”.

The mass arrest at Fortnum & Mason contrasts sharply with the police treatment of those actually involved in the most serious disturbances, with only 11 people being charged.

Footage of Saturday’s disorder from official news sources including the BBC, as well as video shot by individuals, shows squads of riot police just stood around whilst masked “anarchists” smashed windows and vandalised shop fronts. The Daily Telegraph was moved to ask, “Were enough arrests made? There are reports of troublemakers being wrestled to the ground by police, but then allowed to walk away—shouldn’t they instead have been removed from the scene?”

In the days leading up to the protest, it was widely publicised that the police had acquired “intelligence” about what was being planned by various “anarchist” groups at the demonstration. Former Metropolitan Police chief of anti-terrorism Andy Hayman spoke of “strong intelligence that extremist groups are planning illegal acts of violence at the TUC march and rally on Saturday with the sole aim of disrupting a well-intended peaceful protest”. He then added, “It is curious that such a variety of sources seem to be pointing towards an unlawful protest and yet the police do not appear to be acting on the information, preferring to deal with things on the day” [emphasis added].

Following the march, Brian Paddick, a former deputy assistant commissioner of the Metropolitan Police, said of the protest in Trafalgar Square, “Again that was flagged up days before that they wanted to occupy Trafalgar Square. There was a lot more I think they [the police] could have done”.

How can the supposed police “failures” be explained?

The media speaks routinely of a number of anarchist and anarcho-syndicalist groups as the “Black Bloc”, mainly responsible for the violence that ensued. But the term merely refers to the black clothing they wear, along with face masks, and does not denote a particularly well-organised or cohesive movement.

These disparate groups, in fact, are an ideal vehicle for the police to either send in infiltrators, or set up themselves and utilise for the purpose of staging provocations. With the police so clearly standing by, the most reasonable conclusion that can be drawn is that a substantial number of those involved in the vandalism and disorder were police officers and undercover operatives, carrying out or helping organise pre-arranged set-piece disturbances in the most high-profile locations in the capital.

It is well documented that the British intelligence services and police carry out widespread surveillance and infiltration of many political groups, including direct action, anarchist and environmental organisations. In March 2010, it was revealed that a secret police operative spent years spying on the Socialist Party of England and Wales’s predecessor organisation, the Militant group, and its youth organisation, Youth Against Racism in Europe, in the mid-1990s.

The recent case of former police officer Mark Kennedy revealed the wide extent of such police operations. Until his cover was blown last year, Kennedy had, under the identity of “Mark Stone”, been an undercover agent within the environmental movement since 2003. He operated not just in the UK but throughout Europe, visiting 22 countries in an operation costing £250,000 a year, including his £50,000 salary. According to a Guardian investigation, Kennedy “took part in almost every major environmental protest in the UK from 2003, and also infiltrated groups of anti-racists, anarchists and animal rights protesters”.

Kennedy was intimately involved in organising, directing campaigns and financing protests, including a planned protest at Ratcliffe-on-Soar power station in Nottingham, which subsequently led to a mass arrest of activists.

The events in London must be seen in this context. Considering the government’s immediate moves to hand the police more powers and to curtail democratic rights yet further, one must ask the question, “Cui bono”—who benefits?

The author also recommends:

Canada: Police agent-provocateurs unmasked at Montebello summit protests
[4 September 2007]

 

http://www.wsws.org/articles/2011/apr2011/demo-a01.shtml

1. April 2011

Libysche Rebellen massakrieren Schwarzafrikaner

Die Rebellentruppen in Libyen, denen amerikanische, französische und britische Bomben und Raketen zum Vormarsch auf Tripolis verhelfen, sind alles andere als unbedarfte, für „Freiheit und Demokratie kämpfende“ Zivilisten. Darauf macht Gunnar Heinsohn, Autor des „Lexikon der Völkermorde“ (Rowohlt, 1998) in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. März 2001 aufmerksam.

Er zitiert dort einen Bericht des bekannten Journalisten und Dokumentarfilmers Farai Sevenzo aus Zimbabwe über barbarische, pogromartige Massaker, welche die Rebellen und der sie begleitende Mob an schwarzafrikanischen Arbeitern in Libyen verübten. Es heißt dort: „Weil vermutlich Söldner aus dem Tschad und Mali für ihn [Gaddafi] kämpfen, sind eine Million afrikanischer Flüchtlinge und Tausende afrikanischer Wanderarbeiter in Gefahr ermordet zu werden. Ein türkischer Bauarbeiter berichtete dem britischen Radiosender BBC: ‚Wir hatten siebzig bis achtzig Leute aus dem Tschad in unserer Firma. Sie wurden mit Baumscheren und Äxten niedergemetzelt und von den Angreifern beschuldigt, für Gaddafi Truppen zu stellen. Auch die Sudanesen wurden massakriert. Wir haben es selbst gesehen.‘“

Der Genozid-Experte Heinsohn führt dazu aus: „Es gehört zum Standardwissen der Genozid-Forschung, dass in Bürgerkriegen Minderheiten angegriffen werden, weil mindestens eine Konfliktpartei sie der Kollaboration mit dem Gegner verdächtigt. … Wer mit einem Gewalteinsatz Verbrechen gegen die Menschheit unterbinden will …, steht immer in Gefahr, einer Seite bei der Ausschaltung oder gar Austilgung der anderen zu helfen. Gegenüber den Beschützern wird dann schnell ein Auge zugedrückt. Die UN-Resolution 1973 (2011) vom 17. März gegen Libyens Regierung liefert dafür ein Musterbeispiel. Gegen die blutig ihre Macht Verteidigenden werden alle Register des internationalen Strafrechts gezogen. Die einzuziehenden Vermögen werden penibel aufgelistet. Doch weder im Resolutionstext noch in den Reden der amerikanischen Außenministerin Clinton oder des französischen Präsidenten Sarkozy gibt es Mahnungen und Gerichtsdrohungen an die Aufständischen. Ausdrücklich wird der Einsatz ‚von Söldnern durch die libysche Führung‘ verurteilt. Doch womöglich unter solchem Vorwand erfolgte Völkermordakte“ – wie die von Farai Sevenzo berichteten Massenmorde an schwarzafrikanischen Arbeitern – „bleiben unerwähnt. … Über Taten seiner [Gaddafis] Gegner wird geradezu eisern geschwiegen.“

Auch der arabische TV-Sender Al Jazeera berichtet am 28. Februar 2011 über rassistische Massaker der sogenannten „Freiheitskämpfer“ an schwarzafrikanischen Arbeitern:

„Dutzende von Arbeiter aus dem Afrika südlich der Sahara sind, so befürchtet man, getötet worden, und Hunderte haben sich versteckt, weil wütende Regierungsgegner ‚schwarzafrikanische Söldner‘ jagen, wie Augenzeugen berichten. … Rund 90 Kenianer und außerdem 64 Menschen aus dem Süd-Sudan, aus Uganda, Zimbabwe, Lesotho, Zambia, Rwanda, Südafrika, Tanzania, der Demokratischen Republik Kongo, Sierra Leone und Burundi sind nach offiziellen Berichten heute in Nairobi gelandet.

Einer von ihnen, Julius Kiluu, ein 60 Jahre alter Bauleiter berichtete Reuters: ‚Wir wurden von Leuten aus dem Ort angegriffen. Sie beschuldigten uns, mordende Söldner zu sein. Aber in Wirklichkeit wollen sie einfach keine Schwarzen tolerieren. Unser Lager wurde niedergebrannt, unsere Firma und unsere Botschaft haben uns geholfen, zum Flughafen zu gelangen.‘

Hunderte von schwarzen Einwanderern aus den ärmsten Ländern Afrikas, die sich in Libyen hauptsächlich in der Ölindustrie als billige Lohnarbeiter verdingen, sind durch die Gewalttaten der Rebellen verletzt worden. Aus Furcht davor, getötet zu werden, haben etliche von ihnen lieber darauf verzichtet, einen Arzt aufzusuchen.“ (zitiert aus: African migrants targeted in Libya, Al Jazeera, 28.02.2011)

Insgesamt waren bis zum Ausbruch des Bürgerkriegs ungefähr 1,5 Millionen Schwarzafrikaner in Libyen als billige Lohnarbeiter in der Ölindustrie, in der Bauindustrie, in der Landwirtschaft und im Dienstleistungssektor beschäftigt.

http://wsws.org/de/2011/mar2011/rebe-m31.shtml